REKRUTIER: Damit sage ich hallo und herzlich willkommen zum Rekrutier ErfolgsTalk. Heute mit dem talentierten Wolfgang Zutz. Wolfgang, guten Morgen, herzlich gegrΓΌΓt.
Wolfgang Zutz: Guten Morgen, Tobi. SchΓΆn hier zu sein. Danke fΓΌr die Einladung.
REKRUTIER: Jawohl. Also, du gehΓΆrst ja auch zu denen, die sich es selber auch ein bisschen dafΓΌr qualifiziert haben, und zwar durch deinen Erfolg. Du weiΓt ja, der Erfolg ist ja jetzt irgendwie weit dehnbar. Wir haben ja in dieser Interviewreihe tatsΓ€chlich alle Chargen des Erfolgs vertreten. Das definiert ja auch jeder ein bisschen anders. Aber momentan machst du ziemlich intensiv von dir reden. Und ich glaube, was den Erfolg, auch den finanziellen, den monetΓ€ren Erfolg betrifft, bist du so auf dem Weg zum Zenit. Kann man das aktuell so sagen?
Wolfgang Zutz: Wir sind auf einem guten Weg. Ich wΓΌrde sagen, jeder definiert ja Erfolg anders, jeder hat ja seinen eigenen Fokus oder besser gesagt seine eigenen Ziele. Dementsprechend kann das natΓΌrlich ein familiΓ€rer Erfolg sein, finanzieller Erfolg oder auch ein Businesserfolg. Aber wir sind auf einem guten Weg. Ja, es macht einfach riesig viel SpaΓ und man hat so wieder richtig den Purpose, den Purpose fΓΌr sich gefunden. Das ist das SchΓΆne. Also, wenn man dann so ein bisschen dran leckt und merkt, dass auch richtig was geht, dann ist natΓΌrlich die Spirale nach oben voll im Gang und da hat man natΓΌrlich noch Hunger auf noch mehr.
REKRUTIER: In der Netco habe ich es gelesen, um ehrlich zu sein. Da dachte ich, Wolfgang Zutz, Wolfgang Zutz, da war doch was. Wir sind uns ja auch vor ewigen Zeiten schon mal ΓΌber den Weg gelaufen. Vielleicht erzΓ€hlst du uns mal ganz kurz ein paar Abrisse deines Network-Marketing-Wegs, weil du bist ja nicht erst seit gestern in der Branche, oder?
Wolfgang Zutz: Ja, wenn man das so hΓΆrt, schneller Erfolg und dergleichen, du sprichst es genau richtig an. Ich muss immer wieder die Leute auch, wenn du auf der BΓΌhne stehst, ein bisschen abholen. Wenn du dann nach oben gerufen wirst, ja, wir tun uns ja gegenseitig anpromoten. Und dann auch einfach mal zu sagen, passt mal auf Leute, das war ja nicht jetzt dieses eine Jahr knapp, wo der Erfolg lag, sondern ich denke, wenn die richtige Emotion auf die richtige Vorbereitung trifft und dann nach vorne gearbeitet wird. Diese Vorbereitung hat bei mir 15 Jahre gedauert. Dann wird sichtbar, das Fundament gebaut. NatΓΌrlich auch einige Erfolge auf dem Weg feiern dΓΌrfen. Meine Reise hat, wie gesagt, mit Anfang 20 angefangen. Ich bin angesprochen worden ΓΌbers Produkt, also der klassische Einstieg ins Network Marketing sozusagen ins Produkt Network Marketing. Da ging es mir zu der Zeit ΓΌberhaupt nicht gut. Ich hatte Influenza, ich hatte LungenentzΓΌndung, ich hatte Lungenembolie, also wirklich vom KΓΆrperlichen komplett down. Von auΓen top trainiert, Anfang 20, gerade aus der Bundeswehr gekommen, gerade aus dem Auslandseinsatz im Kosovo gewesen, vorher Afghanistan. Man meint, man wΓ€re fit, und ja, dann gibt es aber auch nochmal den inneren Spiegel, und der tritt dann nach auΓen, wie ich gerade schon gesagt habe. Ein Kumpel hat mich angesprochen auf NahrungsergΓ€nzung, eine alt eingesessene deutsche Firma wΓΌrde ich mal sagen. Da gestartet, weil ich ΓΌberzeugt war nach drei Monaten von den Produkten, weil ich einfach tolle Blutwerte hatte und gesagt habe, hey, das ist mega. Wenn die Produkte so toll bei mir helfen, dann kΓΆnnte auch ein tolles GeschΓ€ft dahinter sein. Der mir das damals vorgestellt hat, dem ging es schon relativ gut, der hat es auch schon hauptberuflich gemacht. Der sagte, Mensch, das musst du dir unbedingt anschauen. Erste GeschΓ€ftsprΓ€sentation, vielleicht auch ein wichtiger Punkt, ist fΓΌr mich so ein kleiner Vorfilter. Da habe ich zweieinhalb Stunden investiert fΓΌr die Fahrt dorthin, in dem Raum zu sitzen mit 30 Leuten, und dann war so der Klassiker: Ein Check vorne hingeschmissen, ich verdiene jetzt nach 25 Jahren in der Firma 150.000 β¬. Es gibt immer die zwei Arten von Menschen, der eine sagt, okay, jetzt wird's unseriΓΆs, und der andere sagt, boah, will mehr, will ich auch haben. Ich war definitiv der zweite Part. Ich habe gesagt, das ist mega, das mΓΆchtest du auch haben. So ein 9-to-5-Job konnte ich mir einfach nie vorstellen. Ich glaube, man hat so einen kleinen Knoten in sich, der schon immer darauf ausgerichtet war, und der wurde da richtig aktiviert. Da ging es einfach los bei mir, voll hauptberuflich eingestiegen. GroΓer Fehler am Anfang, weil du musst halt ein paar Skills lernen. Das Ganze mit dem ExistenzgrΓΌndungszuschuss vom Arbeitsamt damals noch, der lief natΓΌrlich nach einem Jahr aus. Dann war auf meinem Check nach drei Jahren ΓΌber 300 Erstlinien, die ich dann gesetzt hatte, durch Fremdkontakt. Da war ich auch das erste Mal bei euch mal auf dem Seminar. Wenn du durch die Branche gehst, dann hast du natΓΌrlich auch das Rekrutier. Das war dann mit den Kontakten, Fremdkontakte zu machen, Elevator Pitch und so. Von euch konnte ich einiges mitnehmen. So habe ich dann ja ein offenes Check am Ende, aber leider nur 1.000 β¬ gehabt. 1.000 β¬ in der SelbststΓ€ndigkeit, das war kein Zuckerschlecken, wie du dir denken kannst. Plus, du versuchst das ja zu kompensieren, das heiΓt, das, was nicht reinkommt, versuchst du ja dann rΓΌberzuschieben. Dann nutzt du natΓΌrlich Kreditkarten, und am Ende, was soll ich sagen, waren es ΓΌber 30.000 β¬ Schulden. Also die klassische Loser Network Marketing Story. Ich habe alles verloren, ich bin eingestiegen, aber am Ende war ich es ja.
REKRUTIER: Darf ich dich unterbrechen? So viele wertvolle Sachen dabei, die ich nicht einfach... Es geht sonst verloren oder wir vergessen sonst. Du hast ja, was ich gleich mal am Anfang fragen mΓΆchte, du hast gesagt, der klassische Einstieg ΓΌbers Produkt. Wir kommen ja nachher noch zu dem, was jetzt lΓ€uft. Die Leute, die sich uns anschlieΓen, die saugen von uns so ein bisschen diese Businessbilder-Thematik auf. Wir sind ja auch diejenigen, die ab und zu mal sagen, man spricht mal aufs Geldverdienen, auf den beruflichen Plan B, auf das unternehmerische Existenzsicherungskonzept an oder wie auch immer. Das heiΓt, wΓΌrdest du, so wie ich selber gemacht habe, wΓΌrde ich immer wieder tun, also wΓΌrde ich so Leute aufs Produkt oder aufs GeschΓ€ft eher ansprechen? Oder wΓΌrdest du individuell vorgehen?
Wolfgang Zutz: Na gut, es gibt ja Studien dazu, Statistiken dazu. Am Ende gehen beide Wege ganz klar. Ich denke, man sollte fΓΌr sich den Weg finden. Es gibt die Systeme, die man arbeitet, die sich auch nie Γ€ndern werden, die Systeme, die man von der erfolgreichen Upline dazu bringt. Das bringt mich genau zu dem Punkt, warum ich das erste Mal gewechselt habe. Das Network ΓΌberhaupt und dann ins nΓ€chste eingestiegen bin, war, weil ich kein Mentorship da hatte. Das heiΓt, die haben mir erzΓ€hlt, wie in den 90er Jahren aufgebaut wurde, und da sind sie halt nur mit dem Produktkatalog rausgerannt, mit dem Produkt nach vorne. Das holt heutzutage so keinen mehr ab. Ich denke, man muss es dem Mensch richtig machen. Da sagt ja Tony Robbins schon so schΓΆn: Die QualitΓ€t deiner Fragen bestimmt die QualitΓ€t deines Lebens. Wenn du auch im Vertrieb im Network Marketing die richtigen Fragen deinem GegenΓΌber stellst, so wie du das ja hier im Podcast auch immer schΓΆn machst, dass du so durch den Faden leitest, dann wirst du auch die richtigen Antworten bekommen. Dann weiΓt du ganz genau, wo du den Fokus hinlegen musst. Ich wΓΌrde niemals, wenn derjenige jetzt erstmal begeistert ist und vom Produkt mehr wissen mΓΆchte, warum soll ich ihn gleich mit dem GeschΓ€ft ΓΌberfordern? Sondern dann wΓΌrde ich ihn erstmal mit der richtigen Fragestellung, was ihn denn interessiert, aufs Produkt hucken. Wenn er davon ΓΌberzeugt ist, dann hat er sich ja eigentlich das GeschΓ€ft schon bestΓ€tigt. Denn wenn es bei ihm funktioniert, dann wird es auch bei anderen funktionieren.
REKRUTIER: Macht Sinn. WΓΌrdest du auch sagen, dass die Ansprache ΓΌbers Produkt leichter ist oder dass der Produktbedarf grundsΓ€tzlich drauΓen grΓΆΓer ist als der Bedarf, etwas zu verdienen oder wirtschaftlich zu verbessern?
Wolfgang Zutz: Ganz klar. Ich denke, bei jedem, wenn du fragst, egal wie viel Geld er hat, ist immer noch Platz auf dem Konto oder so. Dann wΓΌrde ich immer sagen, natΓΌrlich, der Aspekt kommt, aber es kommt auch auf den Stil an. Ich mache es, ich wΓΌrde sagen, 95-99% ΓΌber Business. Bin aber selber ΓΌbers Produkt dazu gekommen. Am Ende stelle ich halt die richtige Frage. Dann kommt es darauf an, mit welchen Produkten arbeitest du. Hast du Produkte in deinem Network, ohne Wertung jetzt, aber hast du Produkte in deinem Network, die einen Soforteffekt haben? Dann ist es natΓΌrlich supergeil, darΓΌber zu arbeiten, weil du kannst sofort was zeigen, du kannst sofort einen Effekt zeigen. Bei uns ist das jetzt ein StabilitΓ€tstest, den wir mit den Leuten machen, wo man einen Soforteffekt hat oder bei Schmerzen oder was auch immer, wo man sehr schnell etwas sieht. Dann hast du einen tollen Einstieg und kannst natΓΌrlich auch sagen, guck mal, wenn das schon so bei dir funktioniert, meinst du, es ist auch ein tolles Business dahinter? Dann kommst du aufs Businesspad. Auf der anderen Seite, wenn es um das Thema Geldverdienen geht und du hast ihn auf Geldverdienen angesprochen, ist natΓΌrlich auch die Frage, okay, was muss ich jetzt weitergeben, um Geld zu verdienen? Was ist das Grundprodukt? Bin ich davon ΓΌberzeugt? Kann ich dafΓΌr brennen? Das hat bei mir die letzten dreieinhalb Jahre, aber da kommen wir jetzt gleich noch drauf zu sprechen, das habe ich nicht mehr da drauΓen in der Branche gesehen, fΓΌr mich persΓΆnlich gesprochen.
REKRUTIER: Noch mal zu dem Thema Produkt oder GeschΓ€ft, vielleicht mal die BrΓΌcke zu schlagen fΓΌr alle, die uns jetzt zuhΓΆren. Ich bin mittlerweile der Meinung, dass es da gar kein Entweder-Oder gibt, sondern sowohl als auch. Ich glaube, das muss man auf dem Schirm haben. Klar, es gibt Standard-GeschΓ€ftsprΓ€sentationen, auf die man die Leute dann draufholen kann, aber ich sage mal, das eine tun, ohne das andere zu lassen. Gerade fΓΌr Leute, die vielleicht jetzt am Anfang stehen, hΓΆre ich das immer wieder von den Leuten, mit denen ich zu tun habe. Denen fΓ€llt es oftmals noch schwer, anderen zu sagen, hey, da kann man was GroΓes aufbauen, da kann man Geld verdienen. Man muss da vielleicht auch reinwachsen in dieses BusinessmΓ€Γige. So wie du heute sagst, na ja, ich sponsore aufs Business. Aber wie gesagt, du hast einfach 15 Jahre auf der Uhr und das, was ihr momentan bewegt, ich glaube, du bist auch momentan in einer anderen Liga. Das, was du aufbaust, lΓ€uft ja gerade auch so ein bisschen anders, wie du schon sagst. Wo steht man? Hol uns mal ab.
Wolfgang Zutz: Am Ende dupliziert man ja immer seinen eigenen Weg. Der Einstieg, da fΓ€ngt die Geschichte an, die du erzΓ€hlst. Das, was ich jetzt hier auf dem Call mit dir auch teile mit den anderen, ist am Ende immer wieder die Geschichte. Du erzΓ€hlst ja immer deine Geschichte, die zieht sich wie ein roter Faden durch. Das Tolle an unserem GeschΓ€ft ist, du kannst immer wieder neu entscheiden. Das heiΓt, du kannst jeden Tag wieder neu entscheiden, wo lege ich jetzt den Fokus drauf. Dein GeschΓ€ft sozusagen neuen ... Ich kam gerade aus Prag, hatte ein tolles, groΓes tschechisches Meeting dort. Da habe ich auch gesagt, schaut mal, du kannst heute entscheiden, wenn du fΓΌr dich noch nicht richtig gestartet bist, dann triff doch heute die Entscheidung, richtig zu starten. Das System richtig zu arbeiten. Wie du schon sagst, beide Wege fΓΌhren nach oben, beide Wege fΓΌhren zum Erfolg. Aber es muss auch deine AuthentizitΓ€t sein. Wenn du total fΓΌr dein Produkt brennst, wirst du auch mehr darΓΌber sprechen. Wenn du dann viel Geld damit verdienst und dir deinen Lebensstandard leisten kannst, wirst du automatisch auch von den Leuten eher darauf angesprochen. "Sag mal, wie machst du das denn?" Der eine und der andere Weg, am Schluss musst du beide bedienen, um richtig erfolgreich zu werden. Was bringt dir der beste Partner, wenn er Geld verdient, aber nicht fΓΌrs Produkt brennt? Im Produktnetwork. Das vergessen wir auch sehr oft. Das heiΓt, wir bauen ein Vertriebsnetz auf, wo jeder Partner auch gleichzeitig Kunde ist fΓΌr das Produkt. Daher kommt das Ganze, wenn Leute auf Smartships sind, Autoship oder wie die Systeme bei euch heiΓen, wo sie automatisch ihre Produkte beliefert bekommen. Das SchΓΆnste ist, Menschen auf den Smartshop und dein Netzwerk auf den Smartship zu bekommen oder Autoship auf eine automatische monatliche Belieferung, wenn er fΓΌr das Produkt brennt und sagt, hey, das brauche ich, das ist das, was ich sowieso jeden Monat nehme und was ich auch so gekauft hΓ€tte, und jetzt habe ich es umsonst. Das ist der nΓ€chste Step, um dann auch zum Business zu kommen, deine Produkte gΓΌnstiger oder sogar umsonst zu haben. Wenn das passiert ist, verdienst du das erste Geld richtig, dann hast du den ersten Cashflow generiert.
REKRUTIER: Okay. In Prag bist du jetzt gewesen gerade?
Wolfgang Zutz: Ich bin jetzt in Prag gewesen. Wir hatten das erste Meeting dort. War ein mega tolles Team, ΓΌber 300 Leute auf dem ersten Event. Es ging so ein bisschen los in Prag, wie bei uns hier in Deutschland mit 500 Leuten auf dem ersten Event nach zweieinhalb Wochen. Die schieben da richtig an. Hat richtig SpaΓ gemacht.
REKRUTIER: Ich war jetzt ein bisschen enttΓ€uscht von dem, was du zu den Leuten gesagt hast. Ich hΓ€tte jetzt gedacht, wenn du in Prag bist, sagst du ...
Wolfgang Zutz: Das heiΓt, einen schΓΆnen guten Abend, ein kΓΌhles Bier hΓ€tte ich gerne.
REKRUTIER: Das habe ich auch wieder gelernt. Die trinken ja mehr Bier als wir, ne?
Wolfgang Zutz: Ja, klar. Also, SpaΓ beiseite. Meine Frau kommt aus Prag, die ist Tschechin. Deswegen, das waren so die ersten SΓ€tze, die ich als erstes gelernt habe: Du musst ein kΓΌhles Bier bestellen kΓΆnnen. Sonst wird's schwierig.
REKRUTIER: ErzΓ€hl noch mal ganz kurz, das interessiert mich noch mal aus der Vergangenheit. Ich muss die Leute immer ein bisschen einrelativieren. Wenn wir heute ΓΌber irgendwelche Top-Leader sprechen oder mit irgendwelchen Top-Leadern wie dir, dann gab's ja auch eine Zeit davor. Ich sage immer, nur weil der heute 50, 80, 100 K im Monat macht oder was auch immer, der hat seinen Preis an anderer Stelle bezahlt. Jetzt ist fΓΌr ihn der Zeitpunkt, jetzt ist dieses Gelegenheitsfenster. Jetzt ist er gerade dran, ich sage jetzt mal, ΓΌberdurchschnittlich zu performen oder vielleicht auch entlohnt zu werden. Wenn du da jetzt, sagen wir mal, drei Jahre rumgeurstet hast, was wΓΌrdest du denn sagen? Klar, dir hat das Mentorship gefehlt, habe ich jetzt gehΓΆrt. Aber es gibt ja auch den Spruch "Erfolg ohne Upline". Das heiΓt, woran hat's denn beim Wolfgang Zutz die ersten drei Jahre gelegen, dass es nicht so vorwΓ€rts ging? Hast du's mal analysiert?
Wolfgang Zutz: Sehr gute Frage. Darauf baue ich heute mein GeschΓ€ft auch auf. Ich sage immer den Leuten, es gibt den Network-Marketing-Himmel und die Network-Marketing-HΓΆlle. Die fΓ€ngt natΓΌrlich bei dir selbst an. Deswegen achte ich auf drei Eigenschaften, die ein Mensch mitbringen sollte, wenn ich ihn einschreibe als Partner, als GeschΓ€ftspartner. Der erste ist ganz klar: hungrig sein. War ich das? Check. War ich. Ich war sowas von hungrig. Ich wollte auf jeden Fall ganz nach oben, so schnell wie mΓΆglich. Man war jung. Aber was fehlte, und das kommt vielleicht auch ein bisschen aus meinem Elternhaus: Meine Eltern waren beide Lehrer, Bio, Mathe, Sport. Als Lehrersohn denkst du ja, du hast die Weisheit mit LΓΆffeln gefrΓΌhstΓΌckt. Du warst nicht 100% coachbar. Das ist der zweite Punkt bei mir. Also nach hungrig sein, kommt coachbar. War ich das? Habe ich Mentorship gesucht? Ja, aber hast du irgendwo jemanden, wo du auch annehmen kannst? Dann habe ich's im AuΓen gesucht. Habe gesagt, okay, wo sind jetzt Leute, die schnell erfolgreich werden und nicht mir erzΓ€hlen, wie sie vor 25 Jahren erfolgreich wurden? Das waren die Stories. Es kamen bei der Firma keine neuen Stories nach vorne. Das heiΓt, es war kein Zug drin, kein wirklicher Schub. Da habe ich fΓΌr mich eine Entscheidung getroffen. Habe gesagt, so, machst jetzt das Mentorship. Das Beste, was du machen kannst, sind Dreier-Calls. Wenn du eine neue Upline hast, mach mit den Dreier-Calls, setz einfach Leute drauf. Du hΓΆrst ja ganz genau, und das schule ich bis heute noch. Das ist der, wenn jemand eine AbkΓΌrzung sucht zum Erfolg: Dreier-Calls. Was meine ich damit? Lade denjenigen ein. Sei einfach nur der Trailer, sei nicht der Hauptfilm, sondern lass die richtigen Fragen und schau an, was fΓΌr eine Technik deine Upline oder dein Sponsor dabei verwendet. Dann hast du die schnellste Lernkurve. Das war dann bei mir so, zurΓΌck zu meiner Story, ich habe dann innerhalb von einem halben Jahr bei der neuen Firma, die glaube ich da schon sechs, sieben Jahre auch in Europa war, also nichts Frisches, dass man sagt, okay, man nimmt jetzt die erste Expansionswelle mit. Nein, es war schon eingesessen. Aber da habe ich dann innerhalb von einem halben Jahr auch die Nummer eins in Deutschland gemacht. Von Nobody to Somebody, sozusagen.
REKRUTIER: Also, man sagt ja auch, ich merke das bei ganz vielen Leuten immer wieder, die lΓ€nger schon irgendwo eingeschrieben waren und dann kommt eine neue Company. Ihr seid ja auch jetzt recht neu im deutschsprachigen Raum. Dann schlieΓen sich Leute diesen Companies an und auf einmal geht was. Das ist wie neue Besen kehren gut. Oder Hermann Hesse hat gesagt, in jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Ist das dann aufgrund der neuen Verliebtheit, dass man so performt, oder wΓΌrdest du das deinen Skills und verbessertem Mindset zuschreiben? Oder war es damals auch eine Mischung?
Wolfgang Zutz: Sagen wir mal so, ins erste Network bin ich ja ΓΌber die Produkte dazu gekommen und habe nicht bewusst eine Entscheidung getroffen. Es kam dazu und ich habe das erste Mal Network Marketing gesehen. System und Hebel. Ich habe keinen Research gemacht, habe mir nicht verschiedene Sachen angeschaut. Ich hatte nicht die Vorkenntnisse, wusste nicht, worauf es ankam. NatΓΌrlich, wie du sagst, ist es neue Verliebtheit. Aber ich glaube, in unserem GeschΓ€ft geht's darum, sich jeden Tag wieder fΓΌr diese eine Sache neu zu begeistern. Das ist langfristiger Erfolg. Sich bewusst einmal fΓΌr ein Produkt zu entscheiden, worauf man echt Bock hat, und dann natΓΌrlich auch das Team. Was ich gerade gesagt habe, Upline. In der Schule war es genauso. Ich glaube, wenn jeder mal so an die Schulzeit zurΓΌckdenkt, in welchen FΓ€chern warst du am besten? 100% waren das auch FΓ€cher, wo du den Lehrer mochtest, wo du annehmen konntest. Manche sind auch so, dass sie lesen. Ich war nie der groΓe Leser in der Schule. Ich bin sehr auditiv lernend, das ist einfach was, was ich fΓΌr mich gesehen habe. DafΓΌr muss ich das GegenΓΌber mΓΆgen. Dann nehme ich auch viel eher auf. Im Network Marketing, wenn derjenige natΓΌrlich da ist, wo du hinmΓΆchtest, habe ich dann eins gelernt: ruhig bleiben, wenn du mit ihm am Tisch sitzt und einfach schauen, dass du so viel wie mΓΆglich mitnimmst und gezielt Fragen stellst, die du dir vorher wirklich dargelegt hast, die dich bewegen. Dann ist es die richtige Emotion. Wie ich schon gesagt habe, wenn die richtige Emotion auf die richtige Vorbereitung trifft, dann passieren ganz schnell ganz groΓe Sachen. Das war das erste Mal, dass ich das damals erlebt habe.
REKRUTIER: Wie kam's denn jetzt dazu? Mir hast du schon zwei SΓ€tze gesagt. Ich habe dann gesagt, Wolfgang, erzΓ€hl mir nicht zu viel, lass uns das fΓΌrs Interview aufheben. Wie kam es denn jetzt zu der neuen Geschichte? Super Patch, das kann man ruhig einmal sagen an der Stelle. Auch hier mal als Feedback fΓΌr dich: Ganz viele aufgeregte Menschen, auch auf meinem Seminar schon gewesen. Da habe ich diese neue Verliebtheit gespΓΌrt. Ich bin ja dann manchmal so ein bisschen langweilig aus Erfahrung. Wie heiΓt das so, der Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung, wo ich dann gesagt habe, bisschen System, bisschen Struktur und dies und das. Wie kam es denn jetzt zu dieser neuen Verliebtheit bei dir? Der ein oder andere interessiert sich vielleicht, wie lΓ€uft sowas, dass man dann so durchstartet?
Wolfgang Zutz: Ich komme sofort auf den Punkt. Ich wΓΌrde gern kurz die Geschichte zu Ende erzΓ€hlen, weil ich glaube, du musst verschiedene Erfahrungen machen, um eine MΓΆglichkeit, eine Chance erkennen zu kΓΆnnen. Es ΓΆffnet so viel heutzutage auf uns ein. Du weiΓt es auch. So viele, die an dir reiΓen, die dir das vorschlagen. Wir haben Social Media, du kriegst so viele Impressionen. Das Richtige rauszufiltern, wie du gerade auch gesagt hast, mit der richtigen Erfahrung. Erfahrung macht man durchs Leben, durch die Erlebnisse, die man hat. Das war dann mit der Firma. Dann sind wir verkauft worden. Gerade die eine tolle Position gemacht, dann wird die Firma verkauft. Ein halbes Jahr kein Backoffice, dahin schon gehustlet und gemacht und getan. Ich habe ja eingangs erzΓ€hlt, ich hatte ΓΌber 30.000 β¬ Schulden. Da kriegst du auch keine Kreditkarte mehr. Ich wollte auch mit dem grΓΆΓten Paket starten und deswegen habe ich erstmal einen Fahrjob bei der Post angenommen, um mir ΓΌberhaupt mein Paket finanzieren zu kΓΆnnen. Da auch wieder diesen Punkt: Ich will es wirklich und ich mΓΆchte es machen. Das waren fast 16 Stunden am Tag gearbeitet, einfach nur, dass ich drei Monate einen Job hatte und dann eine Kreditkarte mir holen konnte, um ins neue Network einzusteigen.
REKRUTIER: Das ist, glaube ich, auch nicht so einfach, wenn man ein bisschen Ego hat, dann zu sagen, okay, ich muss jetzt, sagen wir mal, so niedere Arbeit wieder nur der Kohle wegen verrichten. Finde ich aber gut, spricht fΓΌr dich. Letzten Endes, ja, hΓ€ttest du auch aufgeben kΓΆnnen oder irgendwie. Aber das wΓ€re dann die klassische Story. Wenn du dich selber aus dem Game nimmst, dann ist es vorbei.
Wolfgang Zutz: Ja, und das ist ja das Tolle in unserer Branche. Du selbst entscheidest, wann es vorbei ist. Da zieh einfach durch. Erfolg ist jemand oder ein erfolgreicher Mensch ist ja jemand, der einfach nicht aufgegeben hat, der wieder aufgestanden ist. Deswegen wollte ich das jetzt kurz euch noch mitteilen, dass ihr das so ein bisschen verstehen kΓΆnnt. Wenn dann die richtige Gelegenheit kommt, muss man sie auch erkennen kΓΆnnen. Ein halbes Jahr ohne Backoffice, eine Tour nach der anderen. Auch wieder diesen Belief aufrechtzuerhalten, selbst wenn du gar nichts verdienst im Network bei der Transzendenz von zwei Firmen. Aber an die Sache glaubst, dann auf einen Schlag dort auch wieder nach oben gekommen, weil du diese Vorarbeit geleistet hast. Das heiΓt, weil du dran geglaubt hast und weil du gearbeitet hast, auch wenn noch gar nichts da war. Also diese Founder-Mentality, auf Deutsch diese GrΓΌndermentalitΓ€t. Das heiΓt, es schon zu sehen, bevor es ΓΌberhaupt da ist, die Vision zu haben. Das finde ich ganz wichtig. Das muss man sich auch immer halten. Die Vision muss ganz klar sein. In der Company dann lΓ€nger geblieben, bis ich dann aus ethischen und moralischen GrΓΌnden gesagt habe, das war die nΓ€chste groΓe Entscheidung in meinem Leben, ethischen und moralischen GrΓΌnden gesagt habe, pass auf, da kannst du nicht mehr mitgehen, was die Company da fΓΌr Entscheidungen trifft. Das mΓΆchtest du nicht. Das ist auch wieder die Freiheit, die wir als Networker haben. Das ist ja das SchΓΆne. Wir sind nicht Angestellte. Wir sind freie Unternehmer. Wir kΓΆnnen dort auch wieder eine Entscheidung treffen, wenn das nicht mehr auf unsere Werte passt, ethisch und moralisch. Dann bin ich beim dritten Punkt, worauf ich achte bei Menschen, die ich einschreibe, die ich sponsore. Der erste war ja hungrig sein. Der zweite, coachbar sein. Und der dritte ist ethisch und moralisch korrekt arbeiten, weil das bringt dich nachher zum langfristigen Erfolg. Wenn du Menschen richtig behandelst, wenn du Menschen unterstΓΌtzt und am Anfang natΓΌrlich mehr an sie glaubst, als sie an sich glauben kΓΆnnen. Dann hatte ich dreieinhalb Jahre kein Network mehr gesehen. Ich habe die Entscheidung getroffen, alles zurΓΌckzulassen, ΓΌber 16.000 Partner dort auch aufgebaut. Mir ging es finanziell ganz gut. Aber dann die Entscheidung zu treffen, okay, will ich morgens aufstehen und mich noch im Spiegel angucken kΓΆnnen oder nehme ich das Geld mit? Wenn deine Werte nicht mehr dazu passen, ist der Drive auch automatisch weg. Dann habe ich eine Entscheidung getroffen, die hat mir nachher sehr viel Ansehen gebracht, weil es eine krasse Entscheidung war. FΓΌr die Menschen, die wussten, was dahinter steckt, war es ganz klar, boah, dass du das alles aufgibst und dann einfach weggehst. Ich habe dann komplett neuen Bereich, aber bin mit einem Bein im Network stehen geblieben, weil ich diese Branche liebe. Ich habe es nie losgelassen. Ich habe Consulting im Network gemacht, habe Companies unterstΓΌtzt und dort mitgeholfen, aber war nicht mehr aktiv als Vertriebspartner. Nebenbei hatte ich eine Immobilienfirma aufgebaut, recht erfolgreich, und habe aber immer auf die Lauerstellung. Jetzt komme ich genau zu dem Punkt, die richtige Chance. Ich habe immer gesagt, wenn da was kommt, das dich wieder richtig anzΓΌndet, wo du sagst, dafΓΌr kannst du wieder so richtig brennen, dann gibst du Vollgas. Das war dann, wie du ja auch schon im Firmennamen gesagt hast, Super Patch. Als ich dann mit Jay, dem Founder und dem Entwickler von den Produkten, zusammensaΓ, das erste Mal das ausprobiert habe und nach vier, fΓΌnf Minuten meine RΓΌckenschmerzen, womit ich immer rumkΓ€mpfe, einfach weg waren. Ich normalerweise Diclofenac und das Ganze nehme, dass die Muskulatur sich entspannt. Da habe ich gesagt, wow, das ist jetzt. Dann habe ich meinen GeschΓ€ftspartner Christoph angeschaut und gesagt, boah, jetzt haben wir was. Das ist wirklich was. Dann hat es zwei Tage gedauert und ich habe mich gegen den Corporate Job entschieden. Das war vielleicht auch noch mal ein Punkt, den vielleicht auch nicht jeder gemacht hΓ€tte. Ich wΓ€re Vice President Sales machen kΓΆnnen fΓΌr die Firma auf Corporate. Das wΓ€re eigentlich zu dem Moment, wo du sagst, hey, das wΓ€re das Beste fΓΌr dich im Leben gewesen. Mein kleiner Sohn ist geboren gewesen, war gerade zwei Monate alt, der Leonard. Das wΓ€re das Beste, einen gesicherten Job zu haben, ein fixes Einkommen, noch mal dazu und in der Branche zu arbeiten, die du liebst. Ich habe mich aber dann dagegen entschieden, weil ich einfach diese GrΓΆΓe und diese Umlaufgeschwindigkeit von dem Produkt. Wenn du ein Produkt hast, das innerhalb von ein paar Minuten wirkt und Wirkung zeigt, ist das natΓΌrlich auf der Produktseite, worΓΌber wir vorher gesprochen haben, noch mal ein ganz anderer Turbolader fΓΌr dein GeschΓ€ft. Ich habe gesagt, okay, die Chance packst du jetzt und ziehst es einfach mal richtig durch. Dann war so dieser kleine eigene riesen Guide, mal zu schauen, was ist wirklich drin in Network Marketing, wie schnell kann man wachsen, was ist wirklich und mit der ganzen Vorerfahrung daran zu gehen, die man natΓΌrlich in den Jahren gesammelt hat und das dann richtig auf die Beine zu stellen und einfach mal mit vollem Speed eine kleine Delle ins Universum zu schlagen.
REKRUTIER: Das hΓΆrt sich richtig gut an. Gleich mal vorab, jetzt hast du ja schon in der kurzen Zeit relativ viel erreicht. Das ist auch immer so interessant. Je weiter auch der Erfahrungsschatz reicht, wenn dann Leute wie du mit einer neuen Company irgendwo durchstarten, dann sind auf einmal Ergebnisse drin, wofΓΌr man vorher fΓΌnf oder zehn Jahre gebraucht hΓ€tte. Die passieren dann auf einmal in einem halben Jahr oder so. Wohin soll denn die Reise gehen? Hast du jetzt eigene Ziele, dass du sagst, ich mΓΆchte mal so viel Umsatz machen oder so viel verdienen oder wir wollen das und das auf der Welt erreichen? Oder ist das auch eine Mischung? Der Antrieb interessiert mich immer ein bisschen.
Wolfgang Zutz: Ich denke, es ist immer eine Mischung. Das eine sind Zahlen, das andere Zahlen oder Emotionen, die man mit Zahlen verbindet. Um es mal in Zahlen zu fassen, wenn du mich nach Zahlen fragst, nach Umsatzzahlen oder dergleichen, gehen wir mal da zuerst hin. Es ist ja immer so, wenn du Erfolg hast oder Vorerfahrung, deswegen habe ich meine Geschichte ein bisschen ausfΓΌhrlicher mit euch geteilt, wenn du die Vorerfahrung hast, was mΓΆglich ist, dann bist du ja schon, du bist schon den Berg hochgelaufen. Wenn du auf der Spitze von dem Berg bist, siehst du andere Berge, die auf einmal noch grΓΆΓer sind, die du vorher nicht gesehen hast. Dieser eine Berg, der war schon riesig fΓΌr dich. Dann siehst du, oh, da sind noch viel, viel grΓΆΓere Berge, die du erklimmen kannst und erklimmen mΓΆchtest. So ist es auch im GeschΓ€ft und im Karriereplan. Wenn du den durchlΓ€ufst, wir haben den Karriereplan gesprengt bei Super Patch. Wir haben nach vier Monaten die hΓΆchste Stufe plus oben drΓΌber noch zwei gemacht. Der Karriereplan wird jetzt gerade ΓΌberarbeitet, wird noch weiter optimiert und ausgebaut fΓΌr uns.
REKRUTIER: Das ist doch auch so, jetzt mal unter uns. WeiΓ ich denn das als Founder nicht vorher? Ich kann doch ein bisschen berechnen, wie viel Umsatz kommt.
Wolfgang Zutz: Wir haben ja als Consultants vorher zusammengesessen. Christoph, mein GeschΓ€ftspartner, mit dem ich auch Consulting die letzten dreieinhalb Jahre gemacht habe, der damals in den 90ern erfolgreich nach seinem Oxford-Studium Herbalife nach Europa gebracht hat auf Corporate-Seite, also seine ganze Karriere auf Corporate-Seite gearbeitet. Der hat eine Kalkulation gemacht. Wir saΓen zusammen und haben beraten, was ist mΓΆglich in Europa, wenn wir da an den Start gehen. Wie viel Umsatz ist mΓΆglich? Dann kam die Zahl, fΓΌnf Millionen wΓ€re cool. Wir sind am 10. Mai gestartet. FΓΌnf Millionen Umsatz bis Ende des Jahres, das wΓ€re schon nicht schlecht. Wir hatten keine Ahnung, wie das Produkt in Europa ankommt. Die Firma war in Kanada und den USA. Wir hatten keine Ahnung, wie das Produkt einschlΓ€gt, auch ob wir die richtigen Leute haben. Ich habe mit null gestartet, ich hatte keine Downline mehr, dreieinhalb Jahre raus aus dem GeschΓ€ft, nur als Consultant gearbeitet. Du weiΓt nicht, wie es funktionieren kann. Was dann passiert ist, und da bin ich froh, dass die Company so mitziehen konnte, war, dass wir in den ersten vier Wochen fΓΌnf Millionen Umsatz gemacht haben. Du kannst dir vorstellen, was damit zusammenhΓ€ngt: Logistik und, und, und. Alles, was du vorher geplant hast, Herstellung. Der ganzen Gott sei Dank hat die da auch gute Partner, die zuliefern. All das war erstmal ein Stocken. Du hast nachgeschoben, nachgeschoben. Die ersten Produkte haben dann die Leute erst nach ein, zwei Monaten gehabt. Auch wieder das zu halten, hΓ€tte ich diese Vorerfahrung nicht gehabt, mal ein halbes Jahr ohne Backoffice zu arbeiten, diese ganzen Experiences, wΓ€re ich da glaube ich auch nicht so ruhig geblieben und hΓ€tte weiter durchgezogen. Da geht's auch wieder um Vertrauen, wenn noch nichts da ist, wenn die Leute noch nicht mein Produkt in der Hand haben, diesen Belief aufrechtzuerhalten. Da sind wir auch wieder beim Thema Vision und dann weiter durchzuziehen. Meine FΓΌhrungskrΓ€fte haben mich angerufen und gesagt, Wolfgang, ich glaube, ich stoppe jetzt alles. Wir wissen ja noch nicht mal, ob die Produkte 100% kommen. Ich habe gesagt, das machst du jetzt nicht. Wenn du das jetzt machst, dann ist es vorbei.
REKRUTIER: Das ist gar nicht so einfach. Du hast das ja vorhin schon gesagt, du hast so Founder-Mentality. Es ist natΓΌrlich auch ein zweischneidiges Schwert. Der Grat zwischen visionΓ€rem Leadership und BlauΓ€ugigkeit ist 1 mm. Ich kenne auch andere, die haben geglaubt und geglaubt, geglaubt und gehofft. Du kennst ja die Situation selber auch aus der ein oder anderen Erfahrung, wie wir vorhin gesagt haben. Wer will diesen Zeitpunkt definieren, wann man sagt, reite ich das Pferd weiter oder steige ich ab?
Wolfgang Zutz: Ich denke, es waren mehrere Komponenten. Nummer eins, dass Christoph, mein langjΓ€hriger GeschΓ€ftspartner und Freund, sich entschieden hat, das in die Hand zu nehmen. Ich weiΓ, was er fΓΌr Erfahrungen mitbringt und dass er auf der einen Seite Corporate gegangen ist. Ich bin ja komplett ins Feld gegangen. Dass ich da die RΓΌckendeckung durch ihn hatte, das hat mir sehr groΓes Vertrauen gegeben. Zum anderen, dass ich ja drΓΌben war. Ich habe ja die Firma gesehen. Ich wusste, die ist auch seit sieben Jahren da. Die haben schon eine Million zufriedene Kunden mit den Socken gehabt, mit der Technologie. Das heiΓt, es funktioniert. Da ist Substanz dahinter. HΓ€tte ich jetzt anders gehandelt, wenn es ein komplettes Startup wΓ€re? Wahrscheinlich, vielleicht hΓ€tte ich die Notbremse gezogen. Aber es kamen so viele Komponenten zusammen. Dann ist es, ich glaube, da, wo das meiste rauszuholen ist, ist auch das meiste Risiko. Das ist in allen Bereichen so. No risk, no fun. Das ist natΓΌrlich kalkuliertes Risiko, wichtig. Du sagst einmal BlauΓ€ugigkeit, aber es gibt ja auch kalkuliertes Risiko. Das heiΓt, die Produkte kommen ja irgendwann. Wenn die Leute dann zwei, drei Monate drauf warten mΓΌssen, die Kommunikation, und da ist wieder Kommunikation im Feld. Da ist Leadership gefragt. Das heiΓt, wenn alles lΓ€uft, wenn alles toll ist, dann kann jeder performen, wenn er die Skills hat und dergleichen und einfach die Arbeit reinsteckt. Ethisch, moralisch, also die drei Pillars mitbringt. Dann kann jeder erfolgreich werden. Aber da war wirklich Leadership gefragt. Da musst du Leute drumherum haben. Da habe ich wieder aus meiner Erfahrung wirklich Leute mir an die Hand genommen als Frontlines, die langjΓ€hrige Erfahrung im Network Marketing haben. Das war mir ganz, ganz wichtig, weil du schaffst es auch bei einem schnellen Wachstum nicht, alle Leute zu coachen. Du brauchst da schon mal ein paar Profis, die mithelfen. Dementsprechend auch die Kommunikation aufrechterhalten. Es ist ein anderer Markt. Amerika, wir haben es ja ganz oft gesehen, wenn amerikanische Firmen nach Europa kommen, diese MentalitΓ€t, das sind einfach MentalitΓ€tsunterschiede. Das auch unter einen Hut zu bringen, die richtige Kommunikation zu fahren. Wirst du Leute auf dem Weg verlieren? 100%. Gerade bei der ersten Expansionswelle kannst du eigentlich fast mit 50% Leadership rechnen, die einbrechen. Warum? Weil nicht jeder fΓΌr ein Startup gemacht ist. Das habe ich auch auf jedem Call immer ganz klar gesagt: Nicht jeder ist fΓΌr ein Startup gemacht, und das ist auch vollkommen gut. Kommt gern wieder, und das ist ja das SchΓΆne in unserer Branche. Kommt gern wieder, wenn alles lΓ€uft, alles super. Auch das ist da. Jetzt sind mit den Lieferungen keine Probleme mehr. Ich glaube, vier Tage oder so. Das ist schon ein groΓer Schritt zwischen zwei, drei Monate runter auf vier Tage zu kommen. Das alles ist ein Prozess, und du ziehst durch. Jetzt sind wir so kurz davor vor der zweiten groΓen Expansionswelle. WeiΓ nicht, wenn wir da noch drΓΌber reden wollen.
REKRUTIER: GrundsΓ€tzlich finde ich immer interessant, Expansionswellen im Network Marketing. Wenn du dir Companies anschaust, weiΓ nicht, ob das noch ein interessanter Punkt ist.
Wolfgang Zutz: Ja, das kΓΆnnen wir machen. Ich muss gerade so schmunzeln, weil du sagst, jetzt sind wir bei vier Tagen. Einige von euch werden jetzt lachen. Ich habe das erste Mal in meinem Leben was probiert. Ich habe das erste Mal bei Temu was bestellt. Kennst du Temu?
REKRUTIER: Ja.
Wolfgang Zutz: Die brauchen ja neun Tage. Wo ich dachte, boah, das ist lange. Wenn du Amazon-Besteller bist, ein Klick, nΓ€chster Tag ist das Ding da. Neun Tage, denkt man schon, das ist eine Ewigkeit.
REKRUTIER: Ja, in was fΓΌr Zeiten wir mittlerweile leben. Ich sage immer so spaΓhalber, ich komme aus der DDR, ich habe 16 Jahre gewartet auf mein Auto.
Wolfgang Zutz: Es ist die Erfahrung oder wo du stehst. Du kannst dir auch immer nur das vorstellen, was du schon mal hattest. Dann eins weiterzugehen, diese VisionΓ€re, dann noch eins weiterzugehen, noch ein bisschen grΓΆΓer zu denken. Lass uns mal kurz auf die Zahlen springen.
REKRUTIER: Ja, weil Wolfgang, ganz kurz, ΓΌber Expansionswellen habe ich mit noch niemandem gesprochen. Interessiert mich, was du darunter verstehst. Vielleicht definierst du die kurz.
Wolfgang Zutz: Sehr gerne. Wenn Companies neu starten, gerade in neuen MΓ€rkten, Network-Marketing-Companies, ist das Tolle an dem Vertriebssystem, und deswegen entscheiden sich auch immer mehr Firmen ΓΌber Network Marketing zu vertreiben, weil Nummer eins, du sparst dir erheblich Werbekosten, die ja ein riesiger Kostenapparat in dem Ganzen sind. Dann ersparst du dir natΓΌrlich auch die ganze Distribution dahinter. Das heiΓt, dort KΓ€ufer oder dergleichen anzubinden, die kommen freiwillig. Das Franchise, sozusagen, verbessertes Franchise, bietet ja die MΓΆglichkeit, dass die Leute unendlich viele Filialen sozusagen erΓΆffnen kΓΆnnen, ohne noch einmal zu investieren, ohne noch einmal investieren zu mΓΌssen. Da hast du am Anfang, wenn du mit einer Company in einen neuen Markt kommst, die erste Expansionswelle. Das heiΓt, was ich vorhin gesagt habe, du hast keine Ahnung, ob das Produkt ankommt. Also der Proof fΓΌrs Produkt, dass es dort Konsumenten gibt, die das wollen, was ja auch vom Preispunkt abhΓ€ngt. Du musst auch den richtigen Preispunkt haben. Das alles hat sich bewiesen, und dann funktioniert es auch, dass Menschen damit Geld verdienen in den Markt. Auch das haben wir bewiesen. Wie ich ja eingangs gesagt habe, wir haben den Kompensationsplan gesprengt. Ich denke nicht, dass der Founder jemals gedacht hat, dass Jay damals gedacht hat, dass das so schnell weg wie alle. Es ist eine verrΓΌckte Journey. Wenn du jetzt schaust, wir machen jetzt ungefΓ€hr rund vier Millionen, und das steigend im Monat an UmsΓ€tzen, ist das schon echt verrΓΌckt. Wir hatten letztes Jahr in der kurzen Zeit ΓΌber 150.000 Auslieferungen von Produkten. Auch das muss gestemmt werden von der Company. Das muss ΓΌber die Logistik laufen. Das Ganze wird sich jetzt fixen. Neuer Kompensationsplan und die ganzen Sachen, die jetzt kommen. Dann kommt die zweite groΓe Expansionswelle. In der ersten Expansionswelle hast du die ersten MillionΓ€re, im besten Fall, die hervorgehen. In der zweiten Expansionswelle von der Network-Marketing-Company, statistisch gesehen, kannst dir alle mΓΆglichen anschauen in der History, da werden die meisten MillionΓ€re hervorkommen. Warum? Weil der Grundstein gelegt ist, das Fundament ist da, sie kΓΆnnen drauf arbeiten. Dann kommen die nΓ€chsten Profis, aber auch komplette Newcomer, die hier ihren Karriereweg gehen kΓΆnnen, weil das richtige Fundament gelegt ist. Das ist die interessanteste Expansionswelle, finde ich. Dann hast du die dritte. Die dritte ist Festigung, Ausbau. Du musst immer deine Festigungsphasen dazwischen haben. Das heiΓt, MΓ€rkte festigen, MΓ€rkte stabilisieren. Wie stabilisiert man MΓ€rkte in unserem System? Ganz klar, du arbeitest in die Tiefe, du baust in die hΓΆchsten Stufen, baust du FΓΌhrungskrΓ€fte auf in den verschiedenen LΓ€ndern, die dann auch aktiv ihre eigenen Meetings fahren und dergleichen. Wie wir es jetzt in Tschechien haben, Ungarn, Italien, Deutschland, Frankreich. Die ganzen MΓ€rkte, aber Europa ist noch so groΓ und so viel zu tun. Jetzt starten wir als nΓ€chstes, vielleicht, wenn alles richtig gut lΓ€uft, diese Woche, diese Woche noch mit der Schweiz. Dann geht's weiter Italien, Norwegen. The Future is bright. Wir haben ja gerade erst angefangen.
REKRUTIER: Jetzt interessiert mich mal persΓΆnlich, wie sowas lΓ€uft. DarΓΌber unterhalte ich mich ja nicht, ich unterhalte mich mehr oder weniger immer so ΓΌber TagesgeschΓ€ft. Kontakte machen, schnell duplizieren, wie schreibe ich jemanden an, wie spreche ich jemanden an, wie mache ich Follow-up? Interessiert mich wirklich. Ich habe das auch mit den Expansionsphasen schon mal gehΓΆrt. Erst der lokale Markt, dann im lokalen Markt ein zweites, drittes, viertes Produkt, um die Leute zu festigen. Dann geht's international. So habe ich das mal gelesen, gehΓΆrt. Aber wie lΓ€uft es jetzt mit Tschechien? Gibt's da einen oder eine, unter der alles drunter gebaut wird? Gibt's da einen Tobi Schlosser, sage ich jetzt einfach mal, der dort den Hut auf hat und unter dem alles lΓ€uft? Oder gibt's dann einen fairen Wettbewerb? Nur ein Beispiel, wenn ich jetzt sage, ich will bei dir in Tschechien mitmachen, bin ich unter irgendjemanden drunter, den ich nicht mehr ΓΌberholen kann, der sozusagen gesetzt ist? Oder ist dort Wettbewerb, dass du sagst, da geht jeder mit den gleichen Bedingungen an den Start? Wenn der Schlosser gut ist, dann macht er halt Tschechien.
Wolfgang Zutz: Da sprichst du einen Punkt an, die grundsΓ€tzliche Herausforderung in den letzten Jahren, finde ich, in unserer Branche war dieses Deals. Wenn du sagst, ΓΌber gesetzt werden oder dergleichen, mΓΆchte gar nicht zu lange darauf ausholen. Wir haben einfach eine Entscheidung auch mit dem Jay, dem Founder, und mit Christoph getroffen, dass wir gesagt haben, grundsΓ€tzlich keine Deals. Das heiΓt, es wird hier keiner gesetzt oder dergleichen. Es hat hier keiner irgendwie die LΓ€nderrechte. Ich habe nur eins gesagt, wenn ich hier starte, weil ich war ja der Erste, wenn ich mich entscheide, in den Vertrieb zu gehen, mΓΆchte ich gern direkt bei der Firma. Ich mΓΆchte keine Upline haben. Das war mein einziger Punkt, weil ich wirklich auch Tag arbeiten mΓΆchte und unten drunter dann dort aufbauen mΓΆchte. Wenn du jetzt ΓΌber das Thema Tschechien sprichst, ich habe zwei, drei, vier Frontlines, die da zusammen auf das Meeting kommen. Ich halte es immer so, wenn ich eine Tour mache, dann ist das offen fΓΌr alle. Es gibt ja immer mal FΓΌhrungskrΓ€fte, die arbeiten so und machen ihre Meetings. Da kann ja auch jeder selbst entscheiden, ob er die aufmacht oder nicht, ob er den frei zugΓ€nglich macht. Ich habe es immer als Law von oben, wenn ich komme, wenn sie mich als Speaker haben wollen oder auch Corporate, dann ist es fΓΌr alle offen. Das heiΓt, alle Teams kΓΆnnen dazu kommen. Um deine Frage zu beantworten, nein, es gibt keinen Gebietsschutz oder dergleichen. Dann wΓ€ren wir ja auch nicht in der wundervollen Welt von Network Marketing, dass du wirklich frei ΓΌberall aufbauen kannst, machen kannst und tun kannst und schalten kannst, wie du willst. Mir ist immer wichtig, dass, wenn die Teams dann zusammenkommen, Harmonie da ist. Da sind wir wieder beim ethisch-moralischen Punkt. Ich habe das von Anfang an immer so gehalten. Auch wenn Leute bei mir nicht in der Linie waren, habe ich trotzdem Tipps und Tricks und dergleichen gegeben und habe Leuten versucht, das groΓe Bild zu vermitteln und dergleichen. Deswegen habe ich mich auch sehr hier ΓΌber den Podcast gefreut, dass ich da auch Menschen in anderen Bereichen helfen kann, in anderen Firmen, die sich hier vielleicht wie in einem Supermarkt ihre Sachen rauspicken. Ist wahrscheinlich nicht fΓΌr alle etwas, aber man hat ja immer den Fokus auf das, was einen gerade selbst bewegt. Das darf man dann gerne in seinen Einkaufswagen legen und das in seinem GeschΓ€ft gewinnbringend umsetzen. Das ist ja das SchΓΆne.
REKRUTIER: Hast du vollkommen recht, Wolfgang. Ich nehme das einfach auch mal fΓΌr uns in Anspruch. Es ist wirklich so. Ich habe das ja gesagt, wie viele Interviews haben wir gemacht, ich kann sie nicht mehr zΓ€hlen. Es war schon immer so, jeder und jede kann sich mit irgendwem anderen identifizieren. Du weiΓt ja, es ist ja wie mit Rekrutieren. Auf den richtigen Zeitpunkt warten. Es gibt jetzt Leute, die haben vor fΓΌnf Jahren Networker X gut gefunden, den ich interviewt habe, und andere nicht. Die, die den damals nicht gut gefunden haben, hΓΆren sich das Interview jetzt nochmal an, weil sie sagen, scheiΓe, das habe ich damals gar nicht begriffen, was der sagt, weil sie jetzt in einer anderen Situation sind. Insofern, auf unserem Kanal, vielleicht auch mal an alle, die zuhΓΆren: Schaut mal, hier liegen jetzt, das sage ich gerne sehr, sehr gerne dazu, hier liegen 450 Videos auf diesem Kanal. Es gibt keinen Kanal, auf dem so viel kostenloses Network-Marketing-Wissen frei geteilt wird im deutschsprachigen Bereich wie auf unserem. Erstens mal durch die Interviews und zweitens, es gibt nicht ein Thema, wo ich nicht schon mindestens zweimal ein Video dazu gemacht hΓ€tte. Wenn es eins gibt, schreibt mir bitte gern, dann besorge ich die Infos und mache irgendwas Sinnhaftes fΓΌr euch. Insofern, jeder Topf findet hier seinen Deckel. WeiΓt du, wie viele Leute ich gesprochen habe, die zu mir gesagt haben, ich bin durch euren Kanal ΓΌberhaupt erst ins Network Marketing gekommen? Ich kΓΆnnte dir dutzende aufzΓ€hlen, auch an groΓen Namen oder an mittelgroΓen Namen, die du kennst, die sagen, ey, also alleine das erste Seminar in MΓΌnchen, da waren Leute dabei, die schreiben mir heute aus Monaco, wo ich sage, scheiΓe, ich bin so eine kleine Lampe. Der hat damals gesessen, noch keine Ahnung von Network Marketing gehabt und macht heute 200 K im Monat oder so. Also, es ist auch spannend, die Entwicklung zu sehen. Ich bin deswegen nicht traurig. Mir geht's auch ganz gut. Aber das ist, jeder findet hier das, was er sucht oder was er braucht und auch zu der Zeit, wo er es braucht. Das ist das SchΓΆne.
Wolfgang Zutz: Wirklich, was du gerade angesprochen hast. Ich kann auch nur jedem raten, schaut durch. Das ist ein wahnsinns Portfolio, was ihr habt. Ich habe am meisten gelernt ΓΌber Biografien von Menschen. Damals gab's das noch nicht, wo ich angefangen habe mit Podcasts. Das kam dann erst wirklich so richtig. Du kannst die Zeit super nutzen. Vielleicht hΓΆrst du uns ja jetzt gerade und fΓ€hrst im Auto und hast dein Auto zur rollenden UniversitΓ€t gemacht, was eine schΓΆne Sache ist. Da habe ich die meisten Sachen mitgenommen. Dann ist es ganz wichtig zu dem Punkt, den wir jetzt vielleicht gesagt haben. Hier ging es jetzt viel im Podcast um Vision und das Ganze. Wenn du die Sachen sofort in Action bringst. Alles schΓΆn gehΓΆrt, schΓΆn gemacht, super, aber das in Action bringen und deine eigene Geschichte zu schreiben und dann, Tobi, wie du gesagt hast, dann kommen Leute auf dich zu. Ich sage das auch immer in den Seminaren. Ich freue mich auf die Geschichten, die ihr jetzt anfangt zu schreiben, indem ihr heute eine Entscheidung trefft und dann startet eure eigene Geschichte. Ich freue mich, wenn wir auf einer tollen Incentive-Reise uns dann wiedersehen oder ich euch auf die BΓΌhne rufen darf und ihr eure Geschichte teilt. Das ist das Tolle. Das GeschΓ€ft wird niemals langweilig. Das ist immer so ein Drive, Menschen zu begleiten und dann zu sehen, was aus ihnen geworden ist, wie sie sich entwickelt haben. Wenn du mich heute fragen wΓΌrdest, was wΓΌrdest du anders machen beim Start, dann wΓΌrde ich immer eine Sache sagen: Denk schon viel, viel grΓΆΓer. Ich wΓΌrde meinem Ich sagen, denk doch schon viel, viel frΓΌher, viel, viel grΓΆΓer von dir. Ich wΓΌnsche jedem, dass er die Upline, dass er den Mentor hat an seiner Seite, wenn es nicht im Network hat, dann sich vielleicht so einen an die Seite nimmt, der einen begleitet und ihm immer mal wieder sagt, hey, da geht noch mehr. Hey, lass uns noch mal ein bisschen grΓΆΓer denken. Hey, du hast das Ziel gesteckt, mach doch mal das Ziel dreimal so groΓ. Trau dich doch mal was. Dann wird's spannend. Dann wird's richtig spannend, weil dann gehst du ΓΌber deine Komfortzone hinaus und dann wird's richtig lustig. Dann fΓ€ngt das Leben ja wirklich an, weil das Leben ist auΓerhalb deiner Komfortzone. Das Leben ist dann, wenn du Sachen anders machst. Dann hast du auch andere Erfahrungen. Sonst erfΓ€hrst du jeden Tag immer nur das Gleiche. Das ist ja voll langweilig. Lass uns doch mal Action machen. Lass uns mal raus aus der Komfortzone jeden Tag gehen und jeden Tag das Ding oder sich fΓΌr sein Network neu begeistern und einfach sagen, hey, ich treffe jetzt jeden Tag neu die Entscheidung. Ich gucke morgens in den Spiegel und sage, okay, kann ich da was anders machen? Kann ich da noch was Besseres machen? FΓΌhle ich mich auch wohl mit dem, was ich jetzt gerade tue? Oder ist da irgendwas, was mich noch abhΓ€lt, wo ich mich nicht wohlfΓΌhle? Steve Jobs hat auch gesagt, wenn das der letzte Tag meines Lebens ist, hat er sich jeden Morgen in den Spiegel geschaut und gesagt, wenn das heute der letzte Tag meines Lebens ist, wΓΌrde ich das tun, was ich mir heute vorgenommen habe? WΓΌrde ich das tun, was ich heute vorgenommen habe? Wenn dann mehrere Tage aufeinanderfolgend die Antwort Nein war, dann verdammt noch mal, verΓ€ndere was. Du bist kein Baum. Du bist nicht irgendwo festgewachsen. Du kannst dich frei bewegen. Du kannst entscheiden. Wenn du jetzt nicht mehr hier in Deutschland oder sonst wo leben willst, lebe woanders. Mach das aus deinem Leben. Sei der Architekt deines Lebens und mach was SchΓΆnes draus. Am Schluss geht's um dich. Es geht um dich.
REKRUTIER: SchΓΆn gesprochen, Wolfgang. Zum Thema Vision fΓ€llt mir tatsΓ€chlich die Rekrutier-Kontakte- und Planungsregel ein. Nimm alles, was du planst, mal drei. Alles andere wΓΌrde dich massiv unterfordern. In diesem Sinne sage ich jetzt an der Stelle, ich freue mich natΓΌrlich jederzeit, von euch und euren Erfolgsgeschichten zu hΓΆren, insbesondere jetzt von eurer und deiner. An alle, die uns zugeschaut haben bis hierher, wenn es euch gefallen hat, dann lasst uns gerne ein Like da, schreibt uns gerne auch was in die Kommentare, Kanal-Abo nicht vergessen. Wolfgang, wir sind in Verbindung. Ich danke fΓΌr deine Zeit und schΓΆn, dass wir diesen Talk gemacht haben. Danke dafΓΌr. Best fΓΌr euch.
Wolfgang Zutz: Sehr, sehr gerne, Tobi. Vielen, vielen lieben Dank und euch allen maximalen Erfolg bei allen Visionen, die ihr euch heute vornehmt. Everything is possible in Network Marketing. Alles ist mΓΆglich und die Zeit bestimmst nur du.
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