REKRUTIER – Interview:

Wolfgang Zutz, Superpatch Company

National Vice President 1 Star

(Lesedauer ca. 21 Minuten)

REKRUTIER – Interview:

Wolfgang Zutz, Superpatch Company

National Vice President 1 Star

(Lesedauer ca. 21 Minuten)

REKRUTIER – Interview mit Wolfgang Zutz:
Superpatch Superleader

REKRUTIER: Damit sage ich hallo und herzlich willkommen zum Rekrutier ErfolgsTalk. Heute mit dem talentierten Wolfgang Zutz. Wolfgang, guten Morgen, herzlich gegrüßt.

Wolfgang Zutz: Guten Morgen, Tobi. SchΓΆn hier zu sein. Danke fΓΌr die Einladung.

REKRUTIER: Jawohl. Also, du gehârst ja auch zu denen, die sich es selber auch ein bisschen dafür qualifiziert haben, und zwar durch deinen Erfolg. Du weißt ja, der Erfolg ist ja jetzt irgendwie weit dehnbar. Wir haben ja in dieser Interviewreihe tatsÀchlich alle Chargen des Erfolgs vertreten. Das definiert ja auch jeder ein bisschen anders. Aber momentan machst du ziemlich intensiv von dir reden. Und ich glaube, was den Erfolg, auch den finanziellen, den monetÀren Erfolg betrifft, bist du so auf dem Weg zum Zenit. Kann man das aktuell so sagen?

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Wolfgang Zutz: Wir sind auf einem guten Weg. Ich würde sagen, jeder definiert ja Erfolg anders, jeder hat ja seinen eigenen Fokus oder besser gesagt seine eigenen Ziele. Dementsprechend kann das natürlich ein familiÀrer Erfolg sein, finanzieller Erfolg oder auch ein Businesserfolg. Aber wir sind auf einem guten Weg. Ja, es macht einfach riesig viel Spaß und man hat so wieder richtig den Purpose, den Purpose für sich gefunden. Das ist das Schâne. Also, wenn man dann so ein bisschen dran leckt und merkt, dass auch richtig was geht, dann ist natürlich die Spirale nach oben voll im Gang und da hat man natürlich noch Hunger auf noch mehr.

REKRUTIER: In der Netco habe ich es gelesen, um ehrlich zu sein. Da dachte ich, Wolfgang Zutz, Wolfgang Zutz, da war doch was. Wir sind uns ja auch vor ewigen Zeiten schon mal ΓΌber den Weg gelaufen. Vielleicht erzΓ€hlst du uns mal ganz kurz ein paar Abrisse deines Network-Marketing-Wegs, weil du bist ja nicht erst seit gestern in der Branche, oder?

Wolfgang Zutz: Ja, wenn man das so hΓΆrt, schneller Erfolg und dergleichen, du sprichst es genau richtig an. Ich muss immer wieder die Leute auch, wenn du auf der BΓΌhne stehst, ein bisschen abholen. Wenn du dann nach oben gerufen wirst, ja, wir tun uns ja gegenseitig anpromoten. Und dann auch einfach mal zu sagen, passt mal auf Leute, das war ja nicht jetzt dieses eine Jahr knapp, wo der Erfolg lag, sondern ich denke, wenn die richtige Emotion auf die richtige Vorbereitung trifft und dann nach vorne gearbeitet wird. Diese Vorbereitung hat bei mir 15 Jahre gedauert. Dann wird sichtbar, das Fundament gebaut. NatΓΌrlich auch einige Erfolge auf dem Weg feiern dΓΌrfen. Meine Reise hat, wie gesagt, mit Anfang 20 angefangen. Ich bin angesprochen worden ΓΌbers Produkt, also der klassische Einstieg ins Network Marketing sozusagen ins Produkt Network Marketing. Da ging es mir zu der Zeit ΓΌberhaupt nicht gut. Ich hatte Influenza, ich hatte LungenentzΓΌndung, ich hatte Lungenembolie, also wirklich vom KΓΆrperlichen komplett down. Von außen top trainiert, Anfang 20, gerade aus der Bundeswehr gekommen, gerade aus dem Auslandseinsatz im Kosovo gewesen, vorher Afghanistan. Man meint, man wΓ€re fit, und ja, dann gibt es aber auch nochmal den inneren Spiegel, und der tritt dann nach außen, wie ich gerade schon gesagt habe. Ein Kumpel hat mich angesprochen auf NahrungsergΓ€nzung, eine alt eingesessene deutsche Firma wΓΌrde ich mal sagen. Da gestartet, weil ich ΓΌberzeugt war nach drei Monaten von den Produkten, weil ich einfach tolle Blutwerte hatte und gesagt habe, hey, das ist mega. Wenn die Produkte so toll bei mir helfen, dann kΓΆnnte auch ein tolles GeschΓ€ft dahinter sein. Der mir das damals vorgestellt hat, dem ging es schon relativ gut, der hat es auch schon hauptberuflich gemacht. Der sagte, Mensch, das musst du dir unbedingt anschauen. Erste GeschΓ€ftsprΓ€sentation, vielleicht auch ein wichtiger Punkt, ist fΓΌr mich so ein kleiner Vorfilter. Da habe ich zweieinhalb Stunden investiert fΓΌr die Fahrt dorthin, in dem Raum zu sitzen mit 30 Leuten, und dann war so der Klassiker: Ein Check vorne hingeschmissen, ich verdiene jetzt nach 25 Jahren in der Firma 150.000 €. Es gibt immer die zwei Arten von Menschen, der eine sagt, okay, jetzt wird's unseriΓΆs, und der andere sagt, boah, will mehr, will ich auch haben. Ich war definitiv der zweite Part. Ich habe gesagt, das ist mega, das mΓΆchtest du auch haben. So ein 9-to-5-Job konnte ich mir einfach nie vorstellen. Ich glaube, man hat so einen kleinen Knoten in sich, der schon immer darauf ausgerichtet war, und der wurde da richtig aktiviert. Da ging es einfach los bei mir, voll hauptberuflich eingestiegen. Großer Fehler am Anfang, weil du musst halt ein paar Skills lernen. Das Ganze mit dem ExistenzgrΓΌndungszuschuss vom Arbeitsamt damals noch, der lief natΓΌrlich nach einem Jahr aus. Dann war auf meinem Check nach drei Jahren ΓΌber 300 Erstlinien, die ich dann gesetzt hatte, durch Fremdkontakt. Da war ich auch das erste Mal bei euch mal auf dem Seminar. Wenn du durch die Branche gehst, dann hast du natΓΌrlich auch das Rekrutier. Das war dann mit den Kontakten, Fremdkontakte zu machen, Elevator Pitch und so. Von euch konnte ich einiges mitnehmen. So habe ich dann ja ein offenes Check am Ende, aber leider nur 1.000 € gehabt. 1.000 € in der SelbststΓ€ndigkeit, das war kein Zuckerschlecken, wie du dir denken kannst. Plus, du versuchst das ja zu kompensieren, das heißt, das, was nicht reinkommt, versuchst du ja dann rΓΌberzuschieben. Dann nutzt du natΓΌrlich Kreditkarten, und am Ende, was soll ich sagen, waren es ΓΌber 30.000 € Schulden. Also die klassische Loser Network Marketing Story. Ich habe alles verloren, ich bin eingestiegen, aber am Ende war ich es ja.

REKRUTIER: Darf ich dich unterbrechen? So viele wertvolle Sachen dabei, die ich nicht einfach... Es geht sonst verloren oder wir vergessen sonst. Du hast ja, was ich gleich mal am Anfang fragen mâchte, du hast gesagt, der klassische Einstieg übers Produkt. Wir kommen ja nachher noch zu dem, was jetzt lÀuft. Die Leute, die sich uns anschließen, die saugen von uns so ein bisschen diese Businessbilder-Thematik auf. Wir sind ja auch diejenigen, die ab und zu mal sagen, man spricht mal aufs Geldverdienen, auf den beruflichen Plan B, auf das unternehmerische Existenzsicherungskonzept an oder wie auch immer. Das heißt, würdest du, so wie ich selber gemacht habe, würde ich immer wieder tun, also würde ich so Leute aufs Produkt oder aufs GeschÀft eher ansprechen? Oder würdest du individuell vorgehen?

Wolfgang Zutz: Na gut, es gibt ja Studien dazu, Statistiken dazu. Am Ende gehen beide Wege ganz klar. Ich denke, man sollte für sich den Weg finden. Es gibt die Systeme, die man arbeitet, die sich auch nie Àndern werden, die Systeme, die man von der erfolgreichen Upline dazu bringt. Das bringt mich genau zu dem Punkt, warum ich das erste Mal gewechselt habe. Das Network überhaupt und dann ins nÀchste eingestiegen bin, war, weil ich kein Mentorship da hatte. Das heißt, die haben mir erzÀhlt, wie in den 90er Jahren aufgebaut wurde, und da sind sie halt nur mit dem Produktkatalog rausgerannt, mit dem Produkt nach vorne. Das holt heutzutage so keinen mehr ab. Ich denke, man muss es dem Mensch richtig machen. Da sagt ja Tony Robbins schon so schân: Die QualitÀt deiner Fragen bestimmt die QualitÀt deines Lebens. Wenn du auch im Vertrieb im Network Marketing die richtigen Fragen deinem Gegenüber stellst, so wie du das ja hier im Podcast auch immer schân machst, dass du so durch den Faden leitest, dann wirst du auch die richtigen Antworten bekommen. Dann weißt du ganz genau, wo du den Fokus hinlegen musst. Ich würde niemals, wenn derjenige jetzt erstmal begeistert ist und vom Produkt mehr wissen mâchte, warum soll ich ihn gleich mit dem GeschÀft überfordern? Sondern dann würde ich ihn erstmal mit der richtigen Fragestellung, was ihn denn interessiert, aufs Produkt hucken. Wenn er davon überzeugt ist, dann hat er sich ja eigentlich das GeschÀft schon bestÀtigt. Denn wenn es bei ihm funktioniert, dann wird es auch bei anderen funktionieren.

REKRUTIER: Macht Sinn. Würdest du auch sagen, dass die Ansprache übers Produkt leichter ist oder dass der Produktbedarf grundsÀtzlich draußen grâßer ist als der Bedarf, etwas zu verdienen oder wirtschaftlich zu verbessern?

Wolfgang Zutz: Ganz klar. Ich denke, bei jedem, wenn du fragst, egal wie viel Geld er hat, ist immer noch Platz auf dem Konto oder so. Dann würde ich immer sagen, natürlich, der Aspekt kommt, aber es kommt auch auf den Stil an. Ich mache es, ich würde sagen, 95-99% über Business. Bin aber selber übers Produkt dazu gekommen. Am Ende stelle ich halt die richtige Frage. Dann kommt es darauf an, mit welchen Produkten arbeitest du. Hast du Produkte in deinem Network, ohne Wertung jetzt, aber hast du Produkte in deinem Network, die einen Soforteffekt haben? Dann ist es natürlich supergeil, darüber zu arbeiten, weil du kannst sofort was zeigen, du kannst sofort einen Effekt zeigen. Bei uns ist das jetzt ein StabilitÀtstest, den wir mit den Leuten machen, wo man einen Soforteffekt hat oder bei Schmerzen oder was auch immer, wo man sehr schnell etwas sieht. Dann hast du einen tollen Einstieg und kannst natürlich auch sagen, guck mal, wenn das schon so bei dir funktioniert, meinst du, es ist auch ein tolles Business dahinter? Dann kommst du aufs Businesspad. Auf der anderen Seite, wenn es um das Thema Geldverdienen geht und du hast ihn auf Geldverdienen angesprochen, ist natürlich auch die Frage, okay, was muss ich jetzt weitergeben, um Geld zu verdienen? Was ist das Grundprodukt? Bin ich davon überzeugt? Kann ich dafür brennen? Das hat bei mir die letzten dreieinhalb Jahre, aber da kommen wir jetzt gleich noch drauf zu sprechen, das habe ich nicht mehr da draußen in der Branche gesehen, für mich persânlich gesprochen.

REKRUTIER: Noch mal zu dem Thema Produkt oder GeschÀft, vielleicht mal die Brücke zu schlagen für alle, die uns jetzt zuhâren. Ich bin mittlerweile der Meinung, dass es da gar kein Entweder-Oder gibt, sondern sowohl als auch. Ich glaube, das muss man auf dem Schirm haben. Klar, es gibt Standard-GeschÀftsprÀsentationen, auf die man die Leute dann draufholen kann, aber ich sage mal, das eine tun, ohne das andere zu lassen. Gerade für Leute, die vielleicht jetzt am Anfang stehen, hâre ich das immer wieder von den Leuten, mit denen ich zu tun habe. Denen fÀllt es oftmals noch schwer, anderen zu sagen, hey, da kann man was Großes aufbauen, da kann man Geld verdienen. Man muss da vielleicht auch reinwachsen in dieses BusinessmÀßige. So wie du heute sagst, na ja, ich sponsore aufs Business. Aber wie gesagt, du hast einfach 15 Jahre auf der Uhr und das, was ihr momentan bewegt, ich glaube, du bist auch momentan in einer anderen Liga. Das, was du aufbaust, lÀuft ja gerade auch so ein bisschen anders, wie du schon sagst. Wo steht man? Hol uns mal ab.

Wolfgang Zutz: Am Ende dupliziert man ja immer seinen eigenen Weg. Der Einstieg, da fÀngt die Geschichte an, die du erzÀhlst. Das, was ich jetzt hier auf dem Call mit dir auch teile mit den anderen, ist am Ende immer wieder die Geschichte. Du erzÀhlst ja immer deine Geschichte, die zieht sich wie ein roter Faden durch. Das Tolle an unserem GeschÀft ist, du kannst immer wieder neu entscheiden. Das heißt, du kannst jeden Tag wieder neu entscheiden, wo lege ich jetzt den Fokus drauf. Dein GeschÀft sozusagen neuen ... Ich kam gerade aus Prag, hatte ein tolles, großes tschechisches Meeting dort. Da habe ich auch gesagt, schaut mal, du kannst heute entscheiden, wenn du für dich noch nicht richtig gestartet bist, dann triff doch heute die Entscheidung, richtig zu starten. Das System richtig zu arbeiten. Wie du schon sagst, beide Wege führen nach oben, beide Wege führen zum Erfolg. Aber es muss auch deine AuthentizitÀt sein. Wenn du total für dein Produkt brennst, wirst du auch mehr darüber sprechen. Wenn du dann viel Geld damit verdienst und dir deinen Lebensstandard leisten kannst, wirst du automatisch auch von den Leuten eher darauf angesprochen. "Sag mal, wie machst du das denn?" Der eine und der andere Weg, am Schluss musst du beide bedienen, um richtig erfolgreich zu werden. Was bringt dir der beste Partner, wenn er Geld verdient, aber nicht fürs Produkt brennt? Im Produktnetwork. Das vergessen wir auch sehr oft. Das heißt, wir bauen ein Vertriebsnetz auf, wo jeder Partner auch gleichzeitig Kunde ist für das Produkt. Daher kommt das Ganze, wenn Leute auf Smartships sind, Autoship oder wie die Systeme bei euch heißen, wo sie automatisch ihre Produkte beliefert bekommen. Das Schânste ist, Menschen auf den Smartshop und dein Netzwerk auf den Smartship zu bekommen oder Autoship auf eine automatische monatliche Belieferung, wenn er für das Produkt brennt und sagt, hey, das brauche ich, das ist das, was ich sowieso jeden Monat nehme und was ich auch so gekauft hÀtte, und jetzt habe ich es umsonst. Das ist der nÀchste Step, um dann auch zum Business zu kommen, deine Produkte günstiger oder sogar umsonst zu haben. Wenn das passiert ist, verdienst du das erste Geld richtig, dann hast du den ersten Cashflow generiert.

REKRUTIER: Okay. In Prag bist du jetzt gewesen gerade?

Wolfgang Zutz: Ich bin jetzt in Prag gewesen. Wir hatten das erste Meeting dort. War ein mega tolles Team, über 300 Leute auf dem ersten Event. Es ging so ein bisschen los in Prag, wie bei uns hier in Deutschland mit 500 Leuten auf dem ersten Event nach zweieinhalb Wochen. Die schieben da richtig an. Hat richtig Spaß gemacht.

REKRUTIER: Ich war jetzt ein bisschen enttΓ€uscht von dem, was du zu den Leuten gesagt hast. Ich hΓ€tte jetzt gedacht, wenn du in Prag bist, sagst du ...

Wolfgang Zutz: Das heißt, einen schânen guten Abend, ein kühles Bier hÀtte ich gerne.

REKRUTIER: Das habe ich auch wieder gelernt. Die trinken ja mehr Bier als wir, ne?

Wolfgang Zutz: Ja, klar. Also, Spaß beiseite. Meine Frau kommt aus Prag, die ist Tschechin. Deswegen, das waren so die ersten SÀtze, die ich als erstes gelernt habe: Du musst ein kühles Bier bestellen kânnen. Sonst wird's schwierig.

REKRUTIER: ErzÀhl noch mal ganz kurz, das interessiert mich noch mal aus der Vergangenheit. Ich muss die Leute immer ein bisschen einrelativieren. Wenn wir heute über irgendwelche Top-Leader sprechen oder mit irgendwelchen Top-Leadern wie dir, dann gab's ja auch eine Zeit davor. Ich sage immer, nur weil der heute 50, 80, 100 K im Monat macht oder was auch immer, der hat seinen Preis an anderer Stelle bezahlt. Jetzt ist für ihn der Zeitpunkt, jetzt ist dieses Gelegenheitsfenster. Jetzt ist er gerade dran, ich sage jetzt mal, überdurchschnittlich zu performen oder vielleicht auch entlohnt zu werden. Wenn du da jetzt, sagen wir mal, drei Jahre rumgeurstet hast, was würdest du denn sagen? Klar, dir hat das Mentorship gefehlt, habe ich jetzt gehârt. Aber es gibt ja auch den Spruch "Erfolg ohne Upline". Das heißt, woran hat's denn beim Wolfgang Zutz die ersten drei Jahre gelegen, dass es nicht so vorwÀrts ging? Hast du's mal analysiert?

Wolfgang Zutz: Sehr gute Frage. Darauf baue ich heute mein GeschÀft auch auf. Ich sage immer den Leuten, es gibt den Network-Marketing-Himmel und die Network-Marketing-Hâlle. Die fÀngt natürlich bei dir selbst an. Deswegen achte ich auf drei Eigenschaften, die ein Mensch mitbringen sollte, wenn ich ihn einschreibe als Partner, als GeschÀftspartner. Der erste ist ganz klar: hungrig sein. War ich das? Check. War ich. Ich war sowas von hungrig. Ich wollte auf jeden Fall ganz nach oben, so schnell wie mâglich. Man war jung. Aber was fehlte, und das kommt vielleicht auch ein bisschen aus meinem Elternhaus: Meine Eltern waren beide Lehrer, Bio, Mathe, Sport. Als Lehrersohn denkst du ja, du hast die Weisheit mit Lâffeln gefrühstückt. Du warst nicht 100% coachbar. Das ist der zweite Punkt bei mir. Also nach hungrig sein, kommt coachbar. War ich das? Habe ich Mentorship gesucht? Ja, aber hast du irgendwo jemanden, wo du auch annehmen kannst? Dann habe ich's im Außen gesucht. Habe gesagt, okay, wo sind jetzt Leute, die schnell erfolgreich werden und nicht mir erzÀhlen, wie sie vor 25 Jahren erfolgreich wurden? Das waren die Stories. Es kamen bei der Firma keine neuen Stories nach vorne. Das heißt, es war kein Zug drin, kein wirklicher Schub. Da habe ich für mich eine Entscheidung getroffen. Habe gesagt, so, machst jetzt das Mentorship. Das Beste, was du machen kannst, sind Dreier-Calls. Wenn du eine neue Upline hast, mach mit den Dreier-Calls, setz einfach Leute drauf. Du hârst ja ganz genau, und das schule ich bis heute noch. Das ist der, wenn jemand eine Abkürzung sucht zum Erfolg: Dreier-Calls. Was meine ich damit? Lade denjenigen ein. Sei einfach nur der Trailer, sei nicht der Hauptfilm, sondern lass die richtigen Fragen und schau an, was für eine Technik deine Upline oder dein Sponsor dabei verwendet. Dann hast du die schnellste Lernkurve. Das war dann bei mir so, zurück zu meiner Story, ich habe dann innerhalb von einem halben Jahr bei der neuen Firma, die glaube ich da schon sechs, sieben Jahre auch in Europa war, also nichts Frisches, dass man sagt, okay, man nimmt jetzt die erste Expansionswelle mit. Nein, es war schon eingesessen. Aber da habe ich dann innerhalb von einem halben Jahr auch die Nummer eins in Deutschland gemacht. Von Nobody to Somebody, sozusagen.

REKRUTIER: Also, man sagt ja auch, ich merke das bei ganz vielen Leuten immer wieder, die lÀnger schon irgendwo eingeschrieben waren und dann kommt eine neue Company. Ihr seid ja auch jetzt recht neu im deutschsprachigen Raum. Dann schließen sich Leute diesen Companies an und auf einmal geht was. Das ist wie neue Besen kehren gut. Oder Hermann Hesse hat gesagt, in jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Ist das dann aufgrund der neuen Verliebtheit, dass man so performt, oder würdest du das deinen Skills und verbessertem Mindset zuschreiben? Oder war es damals auch eine Mischung?

Wolfgang Zutz: Sagen wir mal so, ins erste Network bin ich ja über die Produkte dazu gekommen und habe nicht bewusst eine Entscheidung getroffen. Es kam dazu und ich habe das erste Mal Network Marketing gesehen. System und Hebel. Ich habe keinen Research gemacht, habe mir nicht verschiedene Sachen angeschaut. Ich hatte nicht die Vorkenntnisse, wusste nicht, worauf es ankam. Natürlich, wie du sagst, ist es neue Verliebtheit. Aber ich glaube, in unserem GeschÀft geht's darum, sich jeden Tag wieder für diese eine Sache neu zu begeistern. Das ist langfristiger Erfolg. Sich bewusst einmal für ein Produkt zu entscheiden, worauf man echt Bock hat, und dann natürlich auch das Team. Was ich gerade gesagt habe, Upline. In der Schule war es genauso. Ich glaube, wenn jeder mal so an die Schulzeit zurückdenkt, in welchen FÀchern warst du am besten? 100% waren das auch FÀcher, wo du den Lehrer mochtest, wo du annehmen konntest. Manche sind auch so, dass sie lesen. Ich war nie der große Leser in der Schule. Ich bin sehr auditiv lernend, das ist einfach was, was ich für mich gesehen habe. Dafür muss ich das Gegenüber mâgen. Dann nehme ich auch viel eher auf. Im Network Marketing, wenn derjenige natürlich da ist, wo du hinmâchtest, habe ich dann eins gelernt: ruhig bleiben, wenn du mit ihm am Tisch sitzt und einfach schauen, dass du so viel wie mâglich mitnimmst und gezielt Fragen stellst, die du dir vorher wirklich dargelegt hast, die dich bewegen. Dann ist es die richtige Emotion. Wie ich schon gesagt habe, wenn die richtige Emotion auf die richtige Vorbereitung trifft, dann passieren ganz schnell ganz große Sachen. Das war das erste Mal, dass ich das damals erlebt habe.

REKRUTIER: Wie kam's denn jetzt dazu? Mir hast du schon zwei SÀtze gesagt. Ich habe dann gesagt, Wolfgang, erzÀhl mir nicht zu viel, lass uns das fürs Interview aufheben. Wie kam es denn jetzt zu der neuen Geschichte? Super Patch, das kann man ruhig einmal sagen an der Stelle. Auch hier mal als Feedback für dich: Ganz viele aufgeregte Menschen, auch auf meinem Seminar schon gewesen. Da habe ich diese neue Verliebtheit gespürt. Ich bin ja dann manchmal so ein bisschen langweilig aus Erfahrung. Wie heißt das so, der Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung, wo ich dann gesagt habe, bisschen System, bisschen Struktur und dies und das. Wie kam es denn jetzt zu dieser neuen Verliebtheit bei dir? Der ein oder andere interessiert sich vielleicht, wie lÀuft sowas, dass man dann so durchstartet?

Wolfgang Zutz: Ich komme sofort auf den Punkt. Ich wΓΌrde gern kurz die Geschichte zu Ende erzΓ€hlen, weil ich glaube, du musst verschiedene Erfahrungen machen, um eine MΓΆglichkeit, eine Chance erkennen zu kΓΆnnen. Es ΓΆffnet so viel heutzutage auf uns ein. Du weißt es auch. So viele, die an dir reißen, die dir das vorschlagen. Wir haben Social Media, du kriegst so viele Impressionen. Das Richtige rauszufiltern, wie du gerade auch gesagt hast, mit der richtigen Erfahrung. Erfahrung macht man durchs Leben, durch die Erlebnisse, die man hat. Das war dann mit der Firma. Dann sind wir verkauft worden. Gerade die eine tolle Position gemacht, dann wird die Firma verkauft. Ein halbes Jahr kein Backoffice, dahin schon gehustlet und gemacht und getan. Ich habe ja eingangs erzΓ€hlt, ich hatte ΓΌber 30.000 € Schulden. Da kriegst du auch keine Kreditkarte mehr. Ich wollte auch mit dem grâßten Paket starten und deswegen habe ich erstmal einen Fahrjob bei der Post angenommen, um mir ΓΌberhaupt mein Paket finanzieren zu kΓΆnnen. Da auch wieder diesen Punkt: Ich will es wirklich und ich mΓΆchte es machen. Das waren fast 16 Stunden am Tag gearbeitet, einfach nur, dass ich drei Monate einen Job hatte und dann eine Kreditkarte mir holen konnte, um ins neue Network einzusteigen.

REKRUTIER: Das ist, glaube ich, auch nicht so einfach, wenn man ein bisschen Ego hat, dann zu sagen, okay, ich muss jetzt, sagen wir mal, so niedere Arbeit wieder nur der Kohle wegen verrichten. Finde ich aber gut, spricht fΓΌr dich. Letzten Endes, ja, hΓ€ttest du auch aufgeben kΓΆnnen oder irgendwie. Aber das wΓ€re dann die klassische Story. Wenn du dich selber aus dem Game nimmst, dann ist es vorbei.

Wolfgang Zutz: Ja, und das ist ja das Tolle in unserer Branche. Du selbst entscheidest, wann es vorbei ist. Da zieh einfach durch. Erfolg ist jemand oder ein erfolgreicher Mensch ist ja jemand, der einfach nicht aufgegeben hat, der wieder aufgestanden ist. Deswegen wollte ich das jetzt kurz euch noch mitteilen, dass ihr das so ein bisschen verstehen kânnt. Wenn dann die richtige Gelegenheit kommt, muss man sie auch erkennen kânnen. Ein halbes Jahr ohne Backoffice, eine Tour nach der anderen. Auch wieder diesen Belief aufrechtzuerhalten, selbst wenn du gar nichts verdienst im Network bei der Transzendenz von zwei Firmen. Aber an die Sache glaubst, dann auf einen Schlag dort auch wieder nach oben gekommen, weil du diese Vorarbeit geleistet hast. Das heißt, weil du dran geglaubt hast und weil du gearbeitet hast, auch wenn noch gar nichts da war. Also diese Founder-Mentality, auf Deutsch diese GründermentalitÀt. Das heißt, es schon zu sehen, bevor es überhaupt da ist, die Vision zu haben. Das finde ich ganz wichtig. Das muss man sich auch immer halten. Die Vision muss ganz klar sein. In der Company dann lÀnger geblieben, bis ich dann aus ethischen und moralischen Gründen gesagt habe, das war die nÀchste große Entscheidung in meinem Leben, ethischen und moralischen Gründen gesagt habe, pass auf, da kannst du nicht mehr mitgehen, was die Company da für Entscheidungen trifft. Das mâchtest du nicht. Das ist auch wieder die Freiheit, die wir als Networker haben. Das ist ja das Schâne. Wir sind nicht Angestellte. Wir sind freie Unternehmer. Wir kânnen dort auch wieder eine Entscheidung treffen, wenn das nicht mehr auf unsere Werte passt, ethisch und moralisch. Dann bin ich beim dritten Punkt, worauf ich achte bei Menschen, die ich einschreibe, die ich sponsore. Der erste war ja hungrig sein. Der zweite, coachbar sein. Und der dritte ist ethisch und moralisch korrekt arbeiten, weil das bringt dich nachher zum langfristigen Erfolg. Wenn du Menschen richtig behandelst, wenn du Menschen unterstützt und am Anfang natürlich mehr an sie glaubst, als sie an sich glauben kânnen. Dann hatte ich dreieinhalb Jahre kein Network mehr gesehen. Ich habe die Entscheidung getroffen, alles zurückzulassen, über 16.000 Partner dort auch aufgebaut. Mir ging es finanziell ganz gut. Aber dann die Entscheidung zu treffen, okay, will ich morgens aufstehen und mich noch im Spiegel angucken kânnen oder nehme ich das Geld mit? Wenn deine Werte nicht mehr dazu passen, ist der Drive auch automatisch weg. Dann habe ich eine Entscheidung getroffen, die hat mir nachher sehr viel Ansehen gebracht, weil es eine krasse Entscheidung war. Für die Menschen, die wussten, was dahinter steckt, war es ganz klar, boah, dass du das alles aufgibst und dann einfach weggehst. Ich habe dann komplett neuen Bereich, aber bin mit einem Bein im Network stehen geblieben, weil ich diese Branche liebe. Ich habe es nie losgelassen. Ich habe Consulting im Network gemacht, habe Companies unterstützt und dort mitgeholfen, aber war nicht mehr aktiv als Vertriebspartner. Nebenbei hatte ich eine Immobilienfirma aufgebaut, recht erfolgreich, und habe aber immer auf die Lauerstellung. Jetzt komme ich genau zu dem Punkt, die richtige Chance. Ich habe immer gesagt, wenn da was kommt, das dich wieder richtig anzündet, wo du sagst, dafür kannst du wieder so richtig brennen, dann gibst du Vollgas. Das war dann, wie du ja auch schon im Firmennamen gesagt hast, Super Patch. Als ich dann mit Jay, dem Founder und dem Entwickler von den Produkten, zusammensaß, das erste Mal das ausprobiert habe und nach vier, fünf Minuten meine Rückenschmerzen, womit ich immer rumkÀmpfe, einfach weg waren. Ich normalerweise Diclofenac und das Ganze nehme, dass die Muskulatur sich entspannt. Da habe ich gesagt, wow, das ist jetzt. Dann habe ich meinen GeschÀftspartner Christoph angeschaut und gesagt, boah, jetzt haben wir was. Das ist wirklich was. Dann hat es zwei Tage gedauert und ich habe mich gegen den Corporate Job entschieden. Das war vielleicht auch noch mal ein Punkt, den vielleicht auch nicht jeder gemacht hÀtte. Ich wÀre Vice President Sales machen kânnen für die Firma auf Corporate. Das wÀre eigentlich zu dem Moment, wo du sagst, hey, das wÀre das Beste für dich im Leben gewesen. Mein kleiner Sohn ist geboren gewesen, war gerade zwei Monate alt, der Leonard. Das wÀre das Beste, einen gesicherten Job zu haben, ein fixes Einkommen, noch mal dazu und in der Branche zu arbeiten, die du liebst. Ich habe mich aber dann dagegen entschieden, weil ich einfach diese Grâße und diese Umlaufgeschwindigkeit von dem Produkt. Wenn du ein Produkt hast, das innerhalb von ein paar Minuten wirkt und Wirkung zeigt, ist das natürlich auf der Produktseite, worüber wir vorher gesprochen haben, noch mal ein ganz anderer Turbolader für dein GeschÀft. Ich habe gesagt, okay, die Chance packst du jetzt und ziehst es einfach mal richtig durch. Dann war so dieser kleine eigene riesen Guide, mal zu schauen, was ist wirklich drin in Network Marketing, wie schnell kann man wachsen, was ist wirklich und mit der ganzen Vorerfahrung daran zu gehen, die man natürlich in den Jahren gesammelt hat und das dann richtig auf die Beine zu stellen und einfach mal mit vollem Speed eine kleine Delle ins Universum zu schlagen.

REKRUTIER: Das hΓΆrt sich richtig gut an. Gleich mal vorab, jetzt hast du ja schon in der kurzen Zeit relativ viel erreicht. Das ist auch immer so interessant. Je weiter auch der Erfahrungsschatz reicht, wenn dann Leute wie du mit einer neuen Company irgendwo durchstarten, dann sind auf einmal Ergebnisse drin, wofΓΌr man vorher fΓΌnf oder zehn Jahre gebraucht hΓ€tte. Die passieren dann auf einmal in einem halben Jahr oder so. Wohin soll denn die Reise gehen? Hast du jetzt eigene Ziele, dass du sagst, ich mΓΆchte mal so viel Umsatz machen oder so viel verdienen oder wir wollen das und das auf der Welt erreichen? Oder ist das auch eine Mischung? Der Antrieb interessiert mich immer ein bisschen.

Wolfgang Zutz: Ich denke, es ist immer eine Mischung. Das eine sind Zahlen, das andere Zahlen oder Emotionen, die man mit Zahlen verbindet. Um es mal in Zahlen zu fassen, wenn du mich nach Zahlen fragst, nach Umsatzzahlen oder dergleichen, gehen wir mal da zuerst hin. Es ist ja immer so, wenn du Erfolg hast oder Vorerfahrung, deswegen habe ich meine Geschichte ein bisschen ausführlicher mit euch geteilt, wenn du die Vorerfahrung hast, was mâglich ist, dann bist du ja schon, du bist schon den Berg hochgelaufen. Wenn du auf der Spitze von dem Berg bist, siehst du andere Berge, die auf einmal noch grâßer sind, die du vorher nicht gesehen hast. Dieser eine Berg, der war schon riesig für dich. Dann siehst du, oh, da sind noch viel, viel grâßere Berge, die du erklimmen kannst und erklimmen mâchtest. So ist es auch im GeschÀft und im Karriereplan. Wenn du den durchlÀufst, wir haben den Karriereplan gesprengt bei Super Patch. Wir haben nach vier Monaten die hâchste Stufe plus oben drüber noch zwei gemacht. Der Karriereplan wird jetzt gerade überarbeitet, wird noch weiter optimiert und ausgebaut für uns.

REKRUTIER: Das ist doch auch so, jetzt mal unter uns. Weiß ich denn das als Founder nicht vorher? Ich kann doch ein bisschen berechnen, wie viel Umsatz kommt.

Wolfgang Zutz: Wir haben ja als Consultants vorher zusammengesessen. Christoph, mein GeschÀftspartner, mit dem ich auch Consulting die letzten dreieinhalb Jahre gemacht habe, der damals in den 90ern erfolgreich nach seinem Oxford-Studium Herbalife nach Europa gebracht hat auf Corporate-Seite, also seine ganze Karriere auf Corporate-Seite gearbeitet. Der hat eine Kalkulation gemacht. Wir saßen zusammen und haben beraten, was ist mâglich in Europa, wenn wir da an den Start gehen. Wie viel Umsatz ist mâglich? Dann kam die Zahl, fünf Millionen wÀre cool. Wir sind am 10. Mai gestartet. Fünf Millionen Umsatz bis Ende des Jahres, das wÀre schon nicht schlecht. Wir hatten keine Ahnung, wie das Produkt in Europa ankommt. Die Firma war in Kanada und den USA. Wir hatten keine Ahnung, wie das Produkt einschlÀgt, auch ob wir die richtigen Leute haben. Ich habe mit null gestartet, ich hatte keine Downline mehr, dreieinhalb Jahre raus aus dem GeschÀft, nur als Consultant gearbeitet. Du weißt nicht, wie es funktionieren kann. Was dann passiert ist, und da bin ich froh, dass die Company so mitziehen konnte, war, dass wir in den ersten vier Wochen fünf Millionen Umsatz gemacht haben. Du kannst dir vorstellen, was damit zusammenhÀngt: Logistik und, und, und. Alles, was du vorher geplant hast, Herstellung. Der ganzen Gott sei Dank hat die da auch gute Partner, die zuliefern. All das war erstmal ein Stocken. Du hast nachgeschoben, nachgeschoben. Die ersten Produkte haben dann die Leute erst nach ein, zwei Monaten gehabt. Auch wieder das zu halten, hÀtte ich diese Vorerfahrung nicht gehabt, mal ein halbes Jahr ohne Backoffice zu arbeiten, diese ganzen Experiences, wÀre ich da glaube ich auch nicht so ruhig geblieben und hÀtte weiter durchgezogen. Da geht's auch wieder um Vertrauen, wenn noch nichts da ist, wenn die Leute noch nicht mein Produkt in der Hand haben, diesen Belief aufrechtzuerhalten. Da sind wir auch wieder beim Thema Vision und dann weiter durchzuziehen. Meine FührungskrÀfte haben mich angerufen und gesagt, Wolfgang, ich glaube, ich stoppe jetzt alles. Wir wissen ja noch nicht mal, ob die Produkte 100% kommen. Ich habe gesagt, das machst du jetzt nicht. Wenn du das jetzt machst, dann ist es vorbei.

REKRUTIER: Das ist gar nicht so einfach. Du hast das ja vorhin schon gesagt, du hast so Founder-Mentality. Es ist natΓΌrlich auch ein zweischneidiges Schwert. Der Grat zwischen visionΓ€rem Leadership und BlauΓ€ugigkeit ist 1 mm. Ich kenne auch andere, die haben geglaubt und geglaubt, geglaubt und gehofft. Du kennst ja die Situation selber auch aus der ein oder anderen Erfahrung, wie wir vorhin gesagt haben. Wer will diesen Zeitpunkt definieren, wann man sagt, reite ich das Pferd weiter oder steige ich ab?

Wolfgang Zutz: Ich denke, es waren mehrere Komponenten. Nummer eins, dass Christoph, mein langjÀhriger GeschÀftspartner und Freund, sich entschieden hat, das in die Hand zu nehmen. Ich weiß, was er für Erfahrungen mitbringt und dass er auf der einen Seite Corporate gegangen ist. Ich bin ja komplett ins Feld gegangen. Dass ich da die Rückendeckung durch ihn hatte, das hat mir sehr großes Vertrauen gegeben. Zum anderen, dass ich ja drüben war. Ich habe ja die Firma gesehen. Ich wusste, die ist auch seit sieben Jahren da. Die haben schon eine Million zufriedene Kunden mit den Socken gehabt, mit der Technologie. Das heißt, es funktioniert. Da ist Substanz dahinter. HÀtte ich jetzt anders gehandelt, wenn es ein komplettes Startup wÀre? Wahrscheinlich, vielleicht hÀtte ich die Notbremse gezogen. Aber es kamen so viele Komponenten zusammen. Dann ist es, ich glaube, da, wo das meiste rauszuholen ist, ist auch das meiste Risiko. Das ist in allen Bereichen so. No risk, no fun. Das ist natürlich kalkuliertes Risiko, wichtig. Du sagst einmal BlauÀugigkeit, aber es gibt ja auch kalkuliertes Risiko. Das heißt, die Produkte kommen ja irgendwann. Wenn die Leute dann zwei, drei Monate drauf warten müssen, die Kommunikation, und da ist wieder Kommunikation im Feld. Da ist Leadership gefragt. Das heißt, wenn alles lÀuft, wenn alles toll ist, dann kann jeder performen, wenn er die Skills hat und dergleichen und einfach die Arbeit reinsteckt. Ethisch, moralisch, also die drei Pillars mitbringt. Dann kann jeder erfolgreich werden. Aber da war wirklich Leadership gefragt. Da musst du Leute drumherum haben. Da habe ich wieder aus meiner Erfahrung wirklich Leute mir an die Hand genommen als Frontlines, die langjÀhrige Erfahrung im Network Marketing haben. Das war mir ganz, ganz wichtig, weil du schaffst es auch bei einem schnellen Wachstum nicht, alle Leute zu coachen. Du brauchst da schon mal ein paar Profis, die mithelfen. Dementsprechend auch die Kommunikation aufrechterhalten. Es ist ein anderer Markt. Amerika, wir haben es ja ganz oft gesehen, wenn amerikanische Firmen nach Europa kommen, diese MentalitÀt, das sind einfach MentalitÀtsunterschiede. Das auch unter einen Hut zu bringen, die richtige Kommunikation zu fahren. Wirst du Leute auf dem Weg verlieren? 100%. Gerade bei der ersten Expansionswelle kannst du eigentlich fast mit 50% Leadership rechnen, die einbrechen. Warum? Weil nicht jeder für ein Startup gemacht ist. Das habe ich auch auf jedem Call immer ganz klar gesagt: Nicht jeder ist für ein Startup gemacht, und das ist auch vollkommen gut. Kommt gern wieder, und das ist ja das Schâne in unserer Branche. Kommt gern wieder, wenn alles lÀuft, alles super. Auch das ist da. Jetzt sind mit den Lieferungen keine Probleme mehr. Ich glaube, vier Tage oder so. Das ist schon ein großer Schritt zwischen zwei, drei Monate runter auf vier Tage zu kommen. Das alles ist ein Prozess, und du ziehst durch. Jetzt sind wir so kurz davor vor der zweiten großen Expansionswelle. Weiß nicht, wenn wir da noch drüber reden wollen.

REKRUTIER: GrundsÀtzlich finde ich immer interessant, Expansionswellen im Network Marketing. Wenn du dir Companies anschaust, weiß nicht, ob das noch ein interessanter Punkt ist.

Wolfgang Zutz: Ja, das kΓΆnnen wir machen. Ich muss gerade so schmunzeln, weil du sagst, jetzt sind wir bei vier Tagen. Einige von euch werden jetzt lachen. Ich habe das erste Mal in meinem Leben was probiert. Ich habe das erste Mal bei Temu was bestellt. Kennst du Temu?

REKRUTIER: Ja.

Wolfgang Zutz: Die brauchen ja neun Tage. Wo ich dachte, boah, das ist lange. Wenn du Amazon-Besteller bist, ein Klick, nΓ€chster Tag ist das Ding da. Neun Tage, denkt man schon, das ist eine Ewigkeit.

REKRUTIER: Ja, in was für Zeiten wir mittlerweile leben. Ich sage immer so spaßhalber, ich komme aus der DDR, ich habe 16 Jahre gewartet auf mein Auto.

Wolfgang Zutz: Es ist die Erfahrung oder wo du stehst. Du kannst dir auch immer nur das vorstellen, was du schon mal hattest. Dann eins weiterzugehen, diese VisionÀre, dann noch eins weiterzugehen, noch ein bisschen grâßer zu denken. Lass uns mal kurz auf die Zahlen springen.

REKRUTIER: Ja, weil Wolfgang, ganz kurz, ΓΌber Expansionswellen habe ich mit noch niemandem gesprochen. Interessiert mich, was du darunter verstehst. Vielleicht definierst du die kurz.

Wolfgang Zutz: Sehr gerne. Wenn Companies neu starten, gerade in neuen MÀrkten, Network-Marketing-Companies, ist das Tolle an dem Vertriebssystem, und deswegen entscheiden sich auch immer mehr Firmen über Network Marketing zu vertreiben, weil Nummer eins, du sparst dir erheblich Werbekosten, die ja ein riesiger Kostenapparat in dem Ganzen sind. Dann ersparst du dir natürlich auch die ganze Distribution dahinter. Das heißt, dort KÀufer oder dergleichen anzubinden, die kommen freiwillig. Das Franchise, sozusagen, verbessertes Franchise, bietet ja die Mâglichkeit, dass die Leute unendlich viele Filialen sozusagen erâffnen kânnen, ohne noch einmal zu investieren, ohne noch einmal investieren zu müssen. Da hast du am Anfang, wenn du mit einer Company in einen neuen Markt kommst, die erste Expansionswelle. Das heißt, was ich vorhin gesagt habe, du hast keine Ahnung, ob das Produkt ankommt. Also der Proof fürs Produkt, dass es dort Konsumenten gibt, die das wollen, was ja auch vom Preispunkt abhÀngt. Du musst auch den richtigen Preispunkt haben. Das alles hat sich bewiesen, und dann funktioniert es auch, dass Menschen damit Geld verdienen in den Markt. Auch das haben wir bewiesen. Wie ich ja eingangs gesagt habe, wir haben den Kompensationsplan gesprengt. Ich denke nicht, dass der Founder jemals gedacht hat, dass Jay damals gedacht hat, dass das so schnell weg wie alle. Es ist eine verrückte Journey. Wenn du jetzt schaust, wir machen jetzt ungefÀhr rund vier Millionen, und das steigend im Monat an UmsÀtzen, ist das schon echt verrückt. Wir hatten letztes Jahr in der kurzen Zeit über 150.000 Auslieferungen von Produkten. Auch das muss gestemmt werden von der Company. Das muss über die Logistik laufen. Das Ganze wird sich jetzt fixen. Neuer Kompensationsplan und die ganzen Sachen, die jetzt kommen. Dann kommt die zweite große Expansionswelle. In der ersten Expansionswelle hast du die ersten MillionÀre, im besten Fall, die hervorgehen. In der zweiten Expansionswelle von der Network-Marketing-Company, statistisch gesehen, kannst dir alle mâglichen anschauen in der History, da werden die meisten MillionÀre hervorkommen. Warum? Weil der Grundstein gelegt ist, das Fundament ist da, sie kânnen drauf arbeiten. Dann kommen die nÀchsten Profis, aber auch komplette Newcomer, die hier ihren Karriereweg gehen kânnen, weil das richtige Fundament gelegt ist. Das ist die interessanteste Expansionswelle, finde ich. Dann hast du die dritte. Die dritte ist Festigung, Ausbau. Du musst immer deine Festigungsphasen dazwischen haben. Das heißt, MÀrkte festigen, MÀrkte stabilisieren. Wie stabilisiert man MÀrkte in unserem System? Ganz klar, du arbeitest in die Tiefe, du baust in die hâchsten Stufen, baust du FührungskrÀfte auf in den verschiedenen LÀndern, die dann auch aktiv ihre eigenen Meetings fahren und dergleichen. Wie wir es jetzt in Tschechien haben, Ungarn, Italien, Deutschland, Frankreich. Die ganzen MÀrkte, aber Europa ist noch so groß und so viel zu tun. Jetzt starten wir als nÀchstes, vielleicht, wenn alles richtig gut lÀuft, diese Woche, diese Woche noch mit der Schweiz. Dann geht's weiter Italien, Norwegen. The Future is bright. Wir haben ja gerade erst angefangen.

REKRUTIER: Jetzt interessiert mich mal persΓΆnlich, wie sowas lΓ€uft. DarΓΌber unterhalte ich mich ja nicht, ich unterhalte mich mehr oder weniger immer so ΓΌber TagesgeschΓ€ft. Kontakte machen, schnell duplizieren, wie schreibe ich jemanden an, wie spreche ich jemanden an, wie mache ich Follow-up? Interessiert mich wirklich. Ich habe das auch mit den Expansionsphasen schon mal gehΓΆrt. Erst der lokale Markt, dann im lokalen Markt ein zweites, drittes, viertes Produkt, um die Leute zu festigen. Dann geht's international. So habe ich das mal gelesen, gehΓΆrt. Aber wie lΓ€uft es jetzt mit Tschechien? Gibt's da einen oder eine, unter der alles drunter gebaut wird? Gibt's da einen Tobi Schlosser, sage ich jetzt einfach mal, der dort den Hut auf hat und unter dem alles lΓ€uft? Oder gibt's dann einen fairen Wettbewerb? Nur ein Beispiel, wenn ich jetzt sage, ich will bei dir in Tschechien mitmachen, bin ich unter irgendjemanden drunter, den ich nicht mehr ΓΌberholen kann, der sozusagen gesetzt ist? Oder ist dort Wettbewerb, dass du sagst, da geht jeder mit den gleichen Bedingungen an den Start? Wenn der Schlosser gut ist, dann macht er halt Tschechien.

Wolfgang Zutz: Da sprichst du einen Punkt an, die grundsÀtzliche Herausforderung in den letzten Jahren, finde ich, in unserer Branche war dieses Deals. Wenn du sagst, über gesetzt werden oder dergleichen, mâchte gar nicht zu lange darauf ausholen. Wir haben einfach eine Entscheidung auch mit dem Jay, dem Founder, und mit Christoph getroffen, dass wir gesagt haben, grundsÀtzlich keine Deals. Das heißt, es wird hier keiner gesetzt oder dergleichen. Es hat hier keiner irgendwie die LÀnderrechte. Ich habe nur eins gesagt, wenn ich hier starte, weil ich war ja der Erste, wenn ich mich entscheide, in den Vertrieb zu gehen, mâchte ich gern direkt bei der Firma. Ich mâchte keine Upline haben. Das war mein einziger Punkt, weil ich wirklich auch Tag arbeiten mâchte und unten drunter dann dort aufbauen mâchte. Wenn du jetzt über das Thema Tschechien sprichst, ich habe zwei, drei, vier Frontlines, die da zusammen auf das Meeting kommen. Ich halte es immer so, wenn ich eine Tour mache, dann ist das offen für alle. Es gibt ja immer mal FührungskrÀfte, die arbeiten so und machen ihre Meetings. Da kann ja auch jeder selbst entscheiden, ob er die aufmacht oder nicht, ob er den frei zugÀnglich macht. Ich habe es immer als Law von oben, wenn ich komme, wenn sie mich als Speaker haben wollen oder auch Corporate, dann ist es für alle offen. Das heißt, alle Teams kânnen dazu kommen. Um deine Frage zu beantworten, nein, es gibt keinen Gebietsschutz oder dergleichen. Dann wÀren wir ja auch nicht in der wundervollen Welt von Network Marketing, dass du wirklich frei überall aufbauen kannst, machen kannst und tun kannst und schalten kannst, wie du willst. Mir ist immer wichtig, dass, wenn die Teams dann zusammenkommen, Harmonie da ist. Da sind wir wieder beim ethisch-moralischen Punkt. Ich habe das von Anfang an immer so gehalten. Auch wenn Leute bei mir nicht in der Linie waren, habe ich trotzdem Tipps und Tricks und dergleichen gegeben und habe Leuten versucht, das große Bild zu vermitteln und dergleichen. Deswegen habe ich mich auch sehr hier über den Podcast gefreut, dass ich da auch Menschen in anderen Bereichen helfen kann, in anderen Firmen, die sich hier vielleicht wie in einem Supermarkt ihre Sachen rauspicken. Ist wahrscheinlich nicht für alle etwas, aber man hat ja immer den Fokus auf das, was einen gerade selbst bewegt. Das darf man dann gerne in seinen Einkaufswagen legen und das in seinem GeschÀft gewinnbringend umsetzen. Das ist ja das Schâne.

REKRUTIER: Hast du vollkommen recht, Wolfgang. Ich nehme das einfach auch mal für uns in Anspruch. Es ist wirklich so. Ich habe das ja gesagt, wie viele Interviews haben wir gemacht, ich kann sie nicht mehr zÀhlen. Es war schon immer so, jeder und jede kann sich mit irgendwem anderen identifizieren. Du weißt ja, es ist ja wie mit Rekrutieren. Auf den richtigen Zeitpunkt warten. Es gibt jetzt Leute, die haben vor fünf Jahren Networker X gut gefunden, den ich interviewt habe, und andere nicht. Die, die den damals nicht gut gefunden haben, hâren sich das Interview jetzt nochmal an, weil sie sagen, scheiße, das habe ich damals gar nicht begriffen, was der sagt, weil sie jetzt in einer anderen Situation sind. Insofern, auf unserem Kanal, vielleicht auch mal an alle, die zuhâren: Schaut mal, hier liegen jetzt, das sage ich gerne sehr, sehr gerne dazu, hier liegen 450 Videos auf diesem Kanal. Es gibt keinen Kanal, auf dem so viel kostenloses Network-Marketing-Wissen frei geteilt wird im deutschsprachigen Bereich wie auf unserem. Erstens mal durch die Interviews und zweitens, es gibt nicht ein Thema, wo ich nicht schon mindestens zweimal ein Video dazu gemacht hÀtte. Wenn es eins gibt, schreibt mir bitte gern, dann besorge ich die Infos und mache irgendwas Sinnhaftes für euch. Insofern, jeder Topf findet hier seinen Deckel. Weißt du, wie viele Leute ich gesprochen habe, die zu mir gesagt haben, ich bin durch euren Kanal überhaupt erst ins Network Marketing gekommen? Ich kânnte dir dutzende aufzÀhlen, auch an großen Namen oder an mittelgroßen Namen, die du kennst, die sagen, ey, also alleine das erste Seminar in München, da waren Leute dabei, die schreiben mir heute aus Monaco, wo ich sage, scheiße, ich bin so eine kleine Lampe. Der hat damals gesessen, noch keine Ahnung von Network Marketing gehabt und macht heute 200 K im Monat oder so. Also, es ist auch spannend, die Entwicklung zu sehen. Ich bin deswegen nicht traurig. Mir geht's auch ganz gut. Aber das ist, jeder findet hier das, was er sucht oder was er braucht und auch zu der Zeit, wo er es braucht. Das ist das Schâne.

Wolfgang Zutz: Wirklich, was du gerade angesprochen hast. Ich kann auch nur jedem raten, schaut durch. Das ist ein wahnsinns Portfolio, was ihr habt. Ich habe am meisten gelernt über Biografien von Menschen. Damals gab's das noch nicht, wo ich angefangen habe mit Podcasts. Das kam dann erst wirklich so richtig. Du kannst die Zeit super nutzen. Vielleicht hârst du uns ja jetzt gerade und fÀhrst im Auto und hast dein Auto zur rollenden UniversitÀt gemacht, was eine schâne Sache ist. Da habe ich die meisten Sachen mitgenommen. Dann ist es ganz wichtig zu dem Punkt, den wir jetzt vielleicht gesagt haben. Hier ging es jetzt viel im Podcast um Vision und das Ganze. Wenn du die Sachen sofort in Action bringst. Alles schân gehârt, schân gemacht, super, aber das in Action bringen und deine eigene Geschichte zu schreiben und dann, Tobi, wie du gesagt hast, dann kommen Leute auf dich zu. Ich sage das auch immer in den Seminaren. Ich freue mich auf die Geschichten, die ihr jetzt anfangt zu schreiben, indem ihr heute eine Entscheidung trefft und dann startet eure eigene Geschichte. Ich freue mich, wenn wir auf einer tollen Incentive-Reise uns dann wiedersehen oder ich euch auf die Bühne rufen darf und ihr eure Geschichte teilt. Das ist das Tolle. Das GeschÀft wird niemals langweilig. Das ist immer so ein Drive, Menschen zu begleiten und dann zu sehen, was aus ihnen geworden ist, wie sie sich entwickelt haben. Wenn du mich heute fragen würdest, was würdest du anders machen beim Start, dann würde ich immer eine Sache sagen: Denk schon viel, viel grâßer. Ich würde meinem Ich sagen, denk doch schon viel, viel früher, viel, viel grâßer von dir. Ich wünsche jedem, dass er die Upline, dass er den Mentor hat an seiner Seite, wenn es nicht im Network hat, dann sich vielleicht so einen an die Seite nimmt, der einen begleitet und ihm immer mal wieder sagt, hey, da geht noch mehr. Hey, lass uns noch mal ein bisschen grâßer denken. Hey, du hast das Ziel gesteckt, mach doch mal das Ziel dreimal so groß. Trau dich doch mal was. Dann wird's spannend. Dann wird's richtig spannend, weil dann gehst du über deine Komfortzone hinaus und dann wird's richtig lustig. Dann fÀngt das Leben ja wirklich an, weil das Leben ist außerhalb deiner Komfortzone. Das Leben ist dann, wenn du Sachen anders machst. Dann hast du auch andere Erfahrungen. Sonst erfÀhrst du jeden Tag immer nur das Gleiche. Das ist ja voll langweilig. Lass uns doch mal Action machen. Lass uns mal raus aus der Komfortzone jeden Tag gehen und jeden Tag das Ding oder sich für sein Network neu begeistern und einfach sagen, hey, ich treffe jetzt jeden Tag neu die Entscheidung. Ich gucke morgens in den Spiegel und sage, okay, kann ich da was anders machen? Kann ich da noch was Besseres machen? Fühle ich mich auch wohl mit dem, was ich jetzt gerade tue? Oder ist da irgendwas, was mich noch abhÀlt, wo ich mich nicht wohlfühle? Steve Jobs hat auch gesagt, wenn das der letzte Tag meines Lebens ist, hat er sich jeden Morgen in den Spiegel geschaut und gesagt, wenn das heute der letzte Tag meines Lebens ist, würde ich das tun, was ich mir heute vorgenommen habe? Würde ich das tun, was ich heute vorgenommen habe? Wenn dann mehrere Tage aufeinanderfolgend die Antwort Nein war, dann verdammt noch mal, verÀndere was. Du bist kein Baum. Du bist nicht irgendwo festgewachsen. Du kannst dich frei bewegen. Du kannst entscheiden. Wenn du jetzt nicht mehr hier in Deutschland oder sonst wo leben willst, lebe woanders. Mach das aus deinem Leben. Sei der Architekt deines Lebens und mach was Schânes draus. Am Schluss geht's um dich. Es geht um dich.

REKRUTIER: SchΓΆn gesprochen, Wolfgang. Zum Thema Vision fΓ€llt mir tatsΓ€chlich die Rekrutier-Kontakte- und Planungsregel ein. Nimm alles, was du planst, mal drei. Alles andere wΓΌrde dich massiv unterfordern. In diesem Sinne sage ich jetzt an der Stelle, ich freue mich natΓΌrlich jederzeit, von euch und euren Erfolgsgeschichten zu hΓΆren, insbesondere jetzt von eurer und deiner. An alle, die uns zugeschaut haben bis hierher, wenn es euch gefallen hat, dann lasst uns gerne ein Like da, schreibt uns gerne auch was in die Kommentare, Kanal-Abo nicht vergessen. Wolfgang, wir sind in Verbindung. Ich danke fΓΌr deine Zeit und schΓΆn, dass wir diesen Talk gemacht haben. Danke dafΓΌr. Best fΓΌr euch.

Wolfgang Zutz: Sehr, sehr gerne, Tobi. Vielen, vielen lieben Dank und euch allen maximalen Erfolg bei allen Visionen, die ihr euch heute vornehmt. Everything is possible in Network Marketing. Alles ist mΓΆglich und die Zeit bestimmst nur du.

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