REKRUTIER – Interview:

Dieter Andreas Rauer, LAVYLITES

Weltweite No. 1

(Lesedauer ca. 19 Minuten)

REKRUTIER – Interview:

Dieter Andreas Rauer, LAVYLITES

Weltweite No. 1

(Lesedauer ca. 19 Minuten)

REKRUTIER – Interview mit Dieter Andreas Rauer:
Der Sprayhero

REKRUTIER: Herzlich Willkommen an die komplette Network-Marketing-Community, an alle Fans von Rekrutieren und an alle, die es noch werden wollen. Herzlich willkommen zu unserem heutigen Erfolgstalk mit Dieter Rauer. Hallo Dieter, sei gegrüßt!

Dieter Andres Rauer: Hallo Tobi!

REKRUTIER: Bevor ich jetzt anfange, muss ich mich erstmal einsprΓΌhen. Ich bin hier nach wie vor ganz aufgeregt, so wichtig ist das. Nochmal die Brille abnehmen. So, jetzt kΓΆnnen wir starten. Jetzt kannst du gleich mal, wenn wir das schon am Anfang machen: Nimmt der Spray die Aufregung oder macht er eine bessere Sicht?

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Dieter Andres Rauer: Sowohl als auch. Also, wenn ich jetzt zurΓΌckdenke, habe ich in den letzten Jahren, meine Dioptrienzahl ist runtergegangen, obwohl ich immer noch eine Brille trage. Aber ich gehe davon aus, wenn wir in drei, vier Jahren nochmal einen Talk machen, dann brauche ich die nicht mehr.

REKRUTIER: Ja, weil du dann wahrscheinlich Kontaktlinsen hast?

Dieter Andres Rauer: Nee, nee, nee, alles gut. Nein, also es bringt mehr Klarheit, mehr Sicht und weniger Aufregung. Auch fΓΌr Kinder sehr gut und auch fΓΌr Tiere sehr gut geeignet, wenn die aufgeregt sind, Silvester etc. Wir haben selber Hunde, wirkt wahre Wunder.

REKRUTIER: Ja, pass mal auf, dann sind wir gleich eigentlich mittendrin in unserem Talk, in der ganzen Angelegenheit. Jetzt kennen dich wahrscheinlich die meisten Lavylite-Partner und Partnerinnen sehr gut, weil du bist die Nummer eins, wenn ich das so sagen darf, in Deutschland, Europa, weltweit oder wie ist das?

Dieter Andres Rauer:Ja, weltweit seit einigen Jahren, genau.

REKRUTIER: Okay, und du hast wahrscheinlich nicht proaktiv nach diesen Produkten gesucht, du hast auch nicht mit zehn Jahren noch im Sandkasten gesessen und gerufen: "Ich will mal Networker werden, wenn ich groß bin." Du bist wahrscheinlich auch dazu gekommen wie die Jungfrau zum Kinde. Willst du uns davon ein bisschen berichten?

Dieter Andres Rauer:Ja, also erstmal noch mal jetzt offiziell HallΓΆchen mit dem Γ–chen. Mein Name ist, wie gesagt, Dieter Andreas Rauer. Ich bin gelernter Tischler und hab auch mal ein bisschen was studiert, habe dann aber schon vor ΓΌber 20 Jahren festgestellt, dass so Zeit gegen Geld tauschen nicht so meins ist. Hab dann die ersten Versuche im Network-Marketing gemacht, weil das hat mich einfach fasziniert, wie man hier die Zeit duplizieren kann. War dann da auch recht erfolgreich, meine Frau und ich, und haben aber trotzdem aufgehΓΆrt, weil es keine Verbrauchsartikel waren. Haben dann gewechselt, ich leider bin gegangen, hatten danach den Kaffee komplett auf was Network-Marketing angegangen ist. Hatten uns zwar selbstΓ€ndig gemacht, aber wir waren nicht mehr im Network. Waren dann ja so 2014 in so einem Loch, in der absoluten Tiefe von unserem Leben, kann man sagen. Und dann kam eine radikale VerΓ€nderung auf uns zu und dann kam nΓ€mlich L'viyght ΓΌber einen Bekannten. Der hat mir das erzΓ€hlt, dass das alles machen soll und kann. Ich dachte, der spinnt komplett. Na ja, lange Rede, kurzer Sinn, er ließ sich da nicht von abbringen, mir das zu zeigen. Er kam dann zu mir hin und seitdem war ich infiziert. Und das ist jetzt zehn Jahre her. Man muss dazu wissen, ich hatte bestimmt seit 30, 40 Jahren Probleme mit Allergien, Heuschnupfen etc. und die waren auf einmal weg in wenigen Stunden. Da fing ich an, mich mit dem Produkt auseinanderzusetzen und habe festgestellt, mein Gott, das kann ja noch viel mehr, das muss in die Welt. Und ja, so sind wir dann gestartet. Hatten natΓΌrlich ein bisschen Zeitdruck im Nacken, weil uns ging's ja richtig schlecht zu dem Zeitpunkt. Sagte, das muss jetzt mal langsam besser werden. Und zehn Jahre spΓ€ter EinkommensmillionΓ€r im Produkt-Network und ja.

REKRUTIER: Ja, für dich ist das jetzt wahrscheinlich alles relativ normal, weil du hast die Geschichte wahrscheinlich auch schon tausend Mal erzÀhlt. Mir ging das jetzt gerade aber ein bisschen schnell. Also lass mal nochmal bei dem Tischler anfangen, der keine Lust mehr hatte, Zeit gegen Geld zu tauschen. Ich stelle mir jetzt den Tischler Dieter Rauer an seiner Werkbank vor oder in seiner Schreinerei, der zieht da gerade irgendwie ein Kantholz über die Abrichte und auf einmal hat er einen Geistesblitz und sagt: "Scheißegal, Zeit gegen Geld tauschen will ich nicht mehr." Das glaube ich nicht. Wie war der Prozess? Das musst du mir kurz erklÀren.

Dieter Andres Rauer: Der Tischler war zwar immer da, das ist richtig, aber ich hatte danach ja noch studiert. Studium war Werkstofftechnik, also passend zum Tischler natürlich auch sehr viel um Mathematik. Und wo ich dann das allererste Mal mit Network-Marketing in Berührung kam, war ich natürlich am Rechnen. Sag, das kann doch gar nicht sein. Duplikation, Duplikation. Irgendwann muss die ganze Welt versorgt sein, waren so meine ersten Gedanken. Aber da habe ich mir gedacht, nee, steigt sowieso nicht jeder ein. Aber trotzdem hat mich das nicht mehr losgelassen. Ich hatte mich mit Literatur versorgt, hatte z.B. die 45 Sekunden PrÀsentation gelesen, dann von der lieben Kollegin Gabi Steiner das Basics-Buch und wurde immer mehr fasziniert vom Weg des Network-Marketing. Und ja, so sind wir da reingerutscht. Ich habe halt relativ schnell, vielleicht lag's am Studium, ich weiß jetzt nicht, die Duplikation meiner Zeit verstanden. Und das war für mich das A und O, weil wir haben alle die gleiche Lebenszeit. Und wenn du die natürlich zu 80 oder 90 Prozent deiner freien Zeit in der Werkstatt verbringst, dann ist das nicht so prickelnd. Das habe ich Gott sei Dank sehr schnell erkannt.

REKRUTIER: Ja, aber so ist es ja oft im Leben. Mit dem Blick also in der Rückschau ist man oft schlauer oder hÀtte viele Dinge tatsÀchlich dann auch anders gemacht. Du hast gerade was gesagt, ich habe das verstanden mit der Duplikation meiner Zeit. Ich habe da gerade einen interessanten Austausch mit einer Networkerin, die ist vorher erfolgreich gewesen in einem Franchisesystem mit Solarien. Die wollte von mir wissen, was sind für spannende Themen im Network? Und dann habe ich gesagt, mach doch mal eine Gegenüberstellung zwischen dem klassischen Franchise, wo man wie McDonald's oder was der Geier was es noch alles gibt, Subway oder so, mal im Vergleich zum Thema Network-Marketing. Jetzt stelle ich dir mal eine Frage: Du hast ja dann sozusagen so eine Art Mikrofranchise. Du bist Mikrofranchise, bist ja nicht der Mikrofranchisegeber, sondern das ist ja die Company. Wie viele Mikrofranchisefilialen hast du in deiner aktuellen Organisation? Wie viele sind das zahlenmÀßig?

Dieter Andres Rauer: Ja, ΓΌber 60.000 Filialen. Die sind natΓΌrlich nicht alle aktiv, das ist ganz klar. Die richtig aktiven, also die jetzt richtig in der Duplikation sind, sind, ich wΓΌrde jetzt mal tippen, so 80, 90, die sich richtig duplizieren. Und von diesen 80, 90 sind so acht dabei, die sind mega stark. Also die sind teilweise stΓ€rker als ich, sage ich immer. Und das ist ja das SchΓΆne im Franchise oder in unserem Network oder Mini-Franchise, wie auch immer man das nennen mag, dass du alleine gar nicht erfolgreich werden kannst, sondern nur indem du andere Menschen erfolgreich machst. Und das macht fΓΌr mich auch irgendwo zum schΓΆnsten Beruf ΓΌberhaupt. Denn ich bin Chancengeber. Ich kann anderen Leuten eine Chance geben, auch erfolgreich zu werden. Und das kann ich im AngestelltenverhΓ€ltnis nicht. Da sΓ€ge ich an meinem eigenen Stuhl. Auch im Franchisesystem bist du abhΓ€ngig vom Franchisegeber, musst FranchisegebΓΌhren bezahlen und so weiter, hast Wettbewerb. Und was haben wir hier alles gar nicht. Wir haben hier, ich sag mal ein Mini-Franchise fΓΌr jedermann, fΓΌr jede Frau zum Taschengeldtarif. Ich muss jetzt hier nicht so wie bei McDonald's irgendwie eine Million auf den Tisch legen, bin dann trotzdem gebunden. Ich muss halt nur, das ist immer meine Devise, ich muss mir nicht vorstellen, ich habe jetzt hier 4500 Euro investiert. Nein, ich muss mir vorstellen, ich habe 450.000 Euro investiert, weil dann nehme ich es ernst. Und das ist auch so ein ganz wichtiger Punkt: Es als Unternehmer zu sehen, aus dem Angestellten denken rauskommen. Das ist fΓΌr viele erstmal im Network sehr schwierig. War fΓΌr mich auch schwierig, aus dem AngestelltenverhΓ€ltnis oder Denken rauszukommen.

REKRUTIER: Wobei Dieter, das Entscheidende ist ja, du hast gesagt irgendwie über 60.000 Leute, die haben ja die Lizenz, hat ja jeder. Ich meine, die Produkte nutzt jeder. Und den Schlüssel, den Schlüssel, sein Mikrofranchise-Betrieb aufzuschließen, ja, hier den halte ich mal symbolisch in der Hand. Und aus diesem "ich nutze lediglich die Produkte" etwas Grâßeres zu machen, nÀmlich eine Filiale, die wiederum anderen Menschen die Chance gibt, eine Filiale zu erâffnen, ich meine, den Schlüssel braucht jeder bloß unter dem Kopfkissen hervorzuziehen, sein GeschÀft aufzuschließen und ab morgen das GeschÀft zu arbeiten. Da sind wir gleich mal bei dem Thema: Woran denkst du, liegt es, dass das eben dann doch so viele immer noch nicht tun?

Dieter Andres Rauer: Also viele, habe ich festgestellt, die verwechseln, die fangen zwar an, aber die verwechseln Network-Marketing mit dem Direktvertrieb. Die meinen, sie müssten hier Produkte verkaufen. Ich habe in den ganzen zehn Jahren so gut wie gar nichts an Produkten verkauft. Ich habe den Leuten die Produkte, die GeschÀftsidee und die Produkte gezeigt, habe gesagt, hier, registriere dich selber, kauf zum Einkaufspreis ein. Im Grunde genommen ist Network-Marketing das leichteste GeschÀft, was es gibt. Das ist total einfach, aber gleichzeitig wahrscheinlich auch eines der schwersten. Denn weil es so einfach ist, kann man sich gar nicht vorstellen, dass man auf so eine einfache Art und Weise, sage ich jetzt mal, einfach Geld verdienen kann, anderen Menschen helfen kann. Man versucht es zu verkomplizieren. Ich muss mich da selber oft genug ertappen, dass ich auch anfange zu kompliziert zu erzÀhlen und das funktioniert nicht. Ich sag jetzt mal das Beispiel, was ich immer auf meinen Trainings bringe: Mach doch einfach das nach, was die Erfolgreichen vorgelebt haben, weil die wollen doch, dass du erfolgreich wirst. Das ist ja nicht so wie in der freien Wirtschaft, da brauchst du nicht deinen Vorgesetzten fragen: Wie kann ich auch hier Abteilungsleiter werden? Da sÀgst du an seinem Stuhl, da hat er gar kein Interesse dran. Bist du auf der Abschussliste. Unter Network ist das nicht so. Kopiere doch die erfolgreichen Leute mit deinem eigenen Stil, bis du selber auf dem richtigen Weg bist. Plane den Erfolg, das ist für mich ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Erfolg planen. Weil ich weiß das von vor meiner Networkzeit: Ich habe alles geplant, aber nicht meinen Erfolg. Ich habe meinen Urlaub geplant, ich habe geplant, welches Auto ich mir vielleicht in zwei Jahren leisten kann. Plane einmal dein Leben richtig durch, dann brauchst du nichts anderes mehr zu planen. Dann fÀhrst du in Urlaub, wenn du Lust hast und wenn du dich nicht entscheiden kannst zwischen zwei Autos, kaufst du halt beide. Aber du musst es einmal planen, das ist das A und O. Lernbereit sein, nicht egoistisch denken. Denn wir haben tolle Produkte, jede Network-Company hat tolle Produkte, aber die meisten denken nur an sich: Das tut mir jetzt gut, aber die anderen müssen das gar nicht wissen. Das ist doch egoistisch gedacht. Ich hÀtte jetzt ja auch sagen kânnen, ich bin meinen Heuschnupfen los, Gott sei Dank, aber alle anderen Millionen, die das haben, die dürfen das gar nicht wissen. Die sollen weiter ihre Chemie futtern. Da wÀre ich voll der Egoist gewesen. Und ich denke mir einfach, sowas muss man teilen, das ist in jedem Network so. Man muss es teilen.

REKRUTIER: Okay, sag mal, du hattest vorhin auch nochmal auf das Thema Direktvertrieb, da will ich nochmal gerne nachhaken. Du hast gesagt, die meisten denken, sie mΓΌssen hier Produkte verkaufen. Ich sage jetzt mal, ich stelle jetzt mal die Gegenfrage: Ja, das ist doch aber so, Dieter. Jetzt kommst du, wie wΓΌrdest du jetzt hier argumentieren? Was ist denn dann der Unterschied zwischen Direktvertrieb und Network oder warum muss man denn keine Produkte verkaufen?

Dieter Andres Rauer: Also im Grunde machen wir im Network nichts anderes. Wir bauen einfach nur eine große, ich sag jetzt mal, Einkaufsgemeinschaft auf. Jeder versorgt sich selbst, kauft direkt vom Hersteller. Das ist genau das Gleiche, wenn du bei Amazon was kaufst oder bei eBay. Dann kaufst du ja auch da direkt und du kaufst direkt beim Hersteller und kannst es weiterempfehlen und dass die anderen auch dort bestellen kânnen. Machst du jetzt einen Direktvertrieb, habe ich auch mal gemacht, ich hatte auch mal Solaranlagen, erneuerbare Energien verkauft. Da bist du immer von dir selbst abhÀngig. Und wenn du ausfÀllst, hast du halt keine Einnahmen. Das wissen wir alle.

REKRUTIER: Nee, nee, nee, Stopp. Das wissen wir nicht alle. Kannst du das kurz erklΓ€ren, weil viele, die uns jetzt zuschauen, sind keine Networker?

Dieter Andres Rauer: Egal, welches Produkt ich verkaufe, ob das jetzt in erneuerbare Energien ist, ob das Wasserfilter, egal was, wenn ich selber nur verkaufen muss, um daran zu partizipieren, verdiene ich auch nur Geld, wenn ich verkaufe. Ich tausche nach wie vor meine Lebenszeit gegen Geld ein. Ich habe ja nicht meine Zeit dupliziert. Ich bin ja von mir komplett abhÀngig. So mache ich jetzt beim Network und zeige ich, sag jetzt mal, zehn, fünfzehn Leuten, mit denen ich anfangs erstmal starte und zeige denen auch, wie das geht, die Duplikation. Und jeder ist vielleicht bereit, ich sag jetzt mal, das ist so mal so, wie ich den Leuten so vorschlage, wo die Reise hingehen sollte, mal zehn, elf, zwâlf Stunden die Woche in sein neues Business zu investieren. Die Zeit hat jeder. Und sonst macht man mal eine Zeitplanung, dann wirst du feststellen, dass du viel mehr Zeit hast. Es gibt ja, ich sag mal, so einen Zeitverbrennungsofen, das ist ein schwarzes rundes Ding, meistens in den Wohnzimmern. Da verbringen die Leute vierzehn, fünfzehn Stunden in der Woche davor. Das tust du erstmal in den Keller stellen, hast Zeit ohne Ende. Und stell dir mal vor, jeder macht zehn, elf, zwâlf Stunden von deinen zehn, fünfzehn Leuten, die du gesponsert hast. Dann redest du schon über hundert, hundertfünfzig Stunden die Woche, die in deinem Netzwerk gearbeitet werden, plus deine eigenen zehn, zwâlf Stunden. Dann hast du doch schon einen ganz anderen Zeitfaktor, als wenn du irgendwie fünfunddreißig oder vierzig Stunden zur Arbeit gehst. Und wenn man das jetzt mal ein bisschen weiter spinnt, ein bisschen weiter dupliziert, dann wirst du auch mal feststellen, wenn jeder nur ein bisschen macht, kommt da viel mehr bei raus, als wenn einer alleine arbeitet. Das ist einfach so. Ich habe doch lieber, auch ein altbekannter Networkspruch, ein Prozent von hundert Leuten als hundert Prozent von mir selbst.

vDas klingt gut. Ich habe gerade meine Rechnung gemacht. Sag mir mal, ob du da ungefΓ€hr folgen kannst. Also du hast ungefΓ€hr 60.000 Menschen im Netzwerk. Jetzt haben wir mal das Pareto-Prinzip. Sagen wir mal, 80% sind Produktnutzer und lediglich Konsumenten, 20% sind etwas ambitionierter, die wollen damit so ein bisschen was verdienen. 20% von 60.000, wie viel ist das? 12.000, ja? HΓΆrst du mich noch?

Dieter Andres Rauer: Ja, ich hΓΆre dich noch, ja.

REKRUTIER: Kannst du mich auch noch sehen? Weil mir hier gerade irgendeine Panne passiert ist. Bei mir ist nΓ€mlich der Bildschirm... Jetzt sehe ich wieder was. Mir war gerade der Bildschirm schwarz. Jetzt ist wieder alles da.

Dieter Andres Rauer: Okay, ich hΓΆre dich aber. Ich habe alles gehΓΆrt, was du gesagt hast.

REKRUTIER: Warte, warte, warte, ich bin noch nicht fertig. Jetzt rechnen wir mal: 12.000 Menschen, die das so ein bisschen machen, die ein bisschen ambitionierter sind. Jetzt nehmen wir von den 12.000 nochmal 20%. Das sind die, die, sagen wir mal, mehr daraus machen wollen. 12.000 x 20%, also sagen wir 2400, wenn ich das jetzt richtig mache auf die Schnelle, mal zehn Stunden in der Woche. Das heißt, das sind 24.000 Stunden in der Woche, an denen du irgendwie partizipierst. Das ist ja unseriâs.

Dieter Andres Rauer: Warum ist das unseriΓΆs? Jeder hat doch die gleichen Chancen. Stell dir mal diesen, keine Ahnung, Autokonzern vor mit 100.000 Mitarbeitern. Ist doch das gleiche in GrΓΌn. Da partizipiert doch der oberste Boss auch an 100.000 von Mitarbeitern. Nur hier ist halt die MΓΆglichkeit, wenn du einer von diesen 100.000 oder 60.000 Mitarbeitern bist, kannst du unterm Strich viel mehr Geld verdienen als dein Chef da ganz oben. Das wird in der freien Wirtschaft nicht funktionieren. Im Network ist das gang und gΓ€be. Ich habe auch alle Personen, die vor mir waren, das waren einige Tausend, ΓΌberholt. Die verdienen alle noch ein kleines bisschen an mir mit, aber ich verdiene viel hΓΆher. Und mein Netzwerk fΓ€ngt doch bei mir an. Da drunter baut sich das auf. Und viele meinen immer, ja, da oben, da steht dann einer und ich bin da mittendrin, da komme ich ja nie hoch. Nein, mein Netzwerk fΓ€ngt da an, wo ich bin. Da fΓ€ngt es an zu wachsen. Ich bin der Kopf. Schreibe ich jetzt jemanden ein, dann ist das sein eigener Kopf, der fΓ€ngt bei ihm an. Sein Netzwerk fΓ€ngt an zu funktionieren. Und das sind so Sachen, die muss man erstmal verstehen. Man ist es ja nicht gewohnt. Man ist ja anders sozialisiert worden, sagen wir mal so, systemkonform.

REKRUTIER: Vollkommen richtig. Das SchΓΆne ist, wir wollen ja hier dazu beitragen, ja auch so ein bisschen Sichtweisen zu Γ€ndern, Einstellungen zu optimieren. Das machen wir mit unseren Interviews. Und ich glaube, man muss jetzt nicht Mathematik studiert haben oder extra studieren, sondern du hast das alles ein bisschen durchgerechnet, wie viele andere auch, und du bist das beste Beispiel dafΓΌr, dass es funktioniert.

Dieter Andres Rauer: Genau.

REKRUTIER: Jetzt switchen wir mal so ein bisschen hin und her. Jetzt sitzt da der hemÀrmlige Dieter Rauer vor mir, der so einfach da vor sich hin schnackt. Was brauchen wir denn für Kompetenzen, um hier erfolgreich zu sein? Nenn mir mal deine drei grâßten StÀrken oder wo du sagen würdest, das sind Kompetenzen, die dich hier erfolgreich gemacht haben.

Dieter Andres Rauer: Also, du brauchst ein starkes Warum. Wenn du zufrieden bist und nichts verÀndern willst, dann wird das nichts. Du brauchst ein Warum, das sollte riesengroß sein. Das ist der erste Punkt. Dann solltest du natürlich fokussiert sein und deinen Erfolg planen, ganz, ganz wichtig. Einfach so wild drauf losgehen, ich kenne keinen, bei dem das funktioniert hat. Und dann solltest du meiner Meinung nach als dritten Punkt oder vierten, fünften Punkt lernbereit sein. Wenn du nicht lernbereit bist, mal ein halbes Jahr lang das zu tun, was gemacht werden muss, Network von der Pike auf an zu lernen, dann wird es nichts werden. Das ist genauso wie bei meiner Tischlerlehre, da habe ich es in Kauf genommen, eine dreijÀhrige Ausbildung zu machen, damit ich nachher weiß, wie das Tischlern geht. Und wo habe ich das gemacht? In einer Tischlerei, weil die wussten ja, wie es geht. Und Network ist doch genau das Gleiche. Halt dich an die Leute, die wissen, wie es geht, und deswegen solltest du lernbereit sein. Dann funktioniert das.

Gibt's natΓΌrlich noch ein paar Punkte mehr, du sollst deine Produkte logischerweise nutzen, weiterempfehlen und so weiter. Ich sag jetzt mal, Mindset ein bisschen formen, du solltest keine Geldallergie haben. Das ist auch ein ganz wichtiger Punkt.

REKRUTIER: Keine Geldallergie? Das mΓΆchte ich erklΓ€rt haben. Was bedeutet das, keine Geldallergie?

Dieter Andres Rauer: Ja, wir wissen doch, die meisten, ich habe es doch selber auch so gelernt, ich sag jetzt mal, Geld ist schmutzig oder die Reichen, die haben ... oder wenn früher, als ich als Kind groß geworden bin, wenn da einer mit so einer dicken Kiste vorfuhr, dann hieß es: "Der hat bestimmt irgendwelche krummen Sachen gemacht." Geld wird doch immer mit irgendwelchen negativen Sachen in Verbindung gebracht. Ob das jetzt mein Vater war oder mein Urgroßvater, die meinten das ja alle gut mit mir, überhaupt keine Frage. So nach dem Motto: "Schuster, bleib bei deinen Leisten." Aber wenn ich doch erfolgreich werden will, muss ich mich doch an die Leute wenden, die verdienen. Wir haben früher immer gesagt: "Wer macht die Sachen? Einer, der genug Geld hat oder einer, der was braucht, um zu überleben?" Wenn wir alle mehr Geld hÀtten, das ist meiner Meinung nach auch die grâßte Krankheit auf diesem Planeten, kein Geld, dann würde es uns allen viel besser gehen. Wir hÀtten wahrscheinlich viel mehr Ruhe und viel mehr Frieden. Und deswegen ist für mich Geld etwas Positives. Das ist nichts anderes als Energie. Warum gehe ich denn arbeiten? Weil ich Geld verdienen muss. Also kann es ja nicht so schlecht sein. Und hier habe ich mal die Mâglichkeit, anderen Leuten zu zeigen, wie sie gesünder leben kânnen, mehr Zeit haben kânnen und gleichzeitig Geld verdienen kânnen. Letztendlich bauen wir sogar unser eigenes Rentensystem auf. Das ist ja eine Art Generationenprojekt. Wenn das alle mehr verstehen würden, ich glaube, das würde uns allen viel, viel, viel besser gehen. Das ist auch einer meiner Hauptantriebspunkte mittlerweile: Network gesellschaftsfÀhiger zu machen, dass mal verstanden wird, was wir hier überhaupt tun. Denn meiner Meinung nach ist das das Hauptthema: Wenn die erstmal verstehen, um was es genau geht, sind die auch bereit, sich das mal anzuhâren und mal selber was zu machen. Aber dafür müssen sie es erstmal verstehen.

REKRUTIER: Macht Sinn. Ja, gut. Ich sage jetzt mal, das ist ja nicht so, dass wir von heute auf morgen den Schalter im Kopf umlegen. Also, das ist bei ein paar wenigen so, aber dieses Verstehen ... mir hat mal jemand gesagt: "Recruiting is a process, not a happening." Und nicht nur rekrutieren oder sponsoren, sondern auch das Verstehen ist ein Prozess. Es muss ja bei uns allen immer wieder das Bewusstsein geschaffen werden, was wir machen, warum wir es machen. Und bei denjenigen, bei denen das Bewusstsein einfach am hâchsten ist, die gehâren dann irgendwie mit zu den erfolgreicheren. Jetzt habe ich gehârt, also nach den drei Punkten gefragt, was brauchen wir oder was hattest du? Du hattest ein Warum, du hast ein bisschen was geplant, du warst auch lernbereit, den Weg zu gehen. Hat denn, also das hâre ich immer, die Leute reden gerne über das, was sie nicht kânnen. Sie reden gern über ihre SchwÀchen. Ja, ich habe zum Beispiel in unserer Masterclass eine Übung: Sag mal 33 Punkte für dein Produkt, sag mal 33 Punkte für dein System und sag mal 33 Punkte für dich. Da brechen die meisten immer sehr schnell ein. Also, sie kânnen nicht über ihre positiven Eigenschaften sprechen, würden aber schneller 33 Punkte finden, was sie nicht kânnen. Ich mache das jetzt mal mit dir, weil ich will damit zeigen, dass du vielleicht auch bloß ein Mensch aus Fleisch und Blut bist. Dieter, was sind denn drei Punkte, wo du sagst, das sind SchwÀchen von dir? Oder bist du ein schwÀchenloser Mensch?

Dieter Andres Rauer: Drei SchwÀchen von mir? Ja, was sind denn meine grâßten SchwÀchen? Also, ich bin oftmals ungeduldig, das ist sicherlich eine SchwÀche von mir. Zeitmanagement ist auch nicht meine grâßte StÀrke, das muss ich mir selber ankreiden. Ich versuche das dann mal wieder in die Wege zu bekommen. Und ja, was gibt's noch für SchwÀchen? So aus dem Stegreif wüsste ich das jetzt gar nicht. Aber ich bin auch ein bisschen chaotisch, also ich arbeite immer noch mit vielen Zetteln, nicht so mit vielen Dateien, zwar auch, es wird langsam mehr, aber ich bin so ein bisschen unorganisiert. Das Chaos regiert, aber trotzdem funktioniert es. Also man muss nicht perfekt sein, um erfolgreich zu werden, sagen wir es mal so.

REKRUTIER: Okay, lass mich dich mal unterbrechen, weil am Ende sprichst du jetzt das aus, was viele Tausende draußen auch betrifft. Weißt du, wie oft ich hâre: "Tobi, das geht mir alles nicht schnell genug, ich bin ungeduldig." Da sage ich immer, weißt du, wir wÀren alle schon gern viel eher MillionÀr gewesen. Das hast du vorher auch bestÀtigt. Zeitmanagement, bin ich ein Chaot. Beruhige dich, geht den meisten Menschen so. Und ja, bisschen unorganisiert oder chaotisch, da kânnen ja auch viele ein Lied von singen. Also wir sehen hier jemanden, der ungeduldig ist, kein Zeitmanagement beherrscht und ein Chaot ist und trotzdem erfolgreich. Das ist ja das Schâne zu sehen, dass es trotzdem funktioniert, wenn man sich wiederum auf seine StÀrken konzentriert und nicht gebetsmühlenartig immer das wiederholt, was nicht geht oder was man nicht kann. Das ist auch eine fürchterliche Krankheit unter den Menschen.

Dieter Andres Rauer: Ja, absolut.

REKRUTIER: Noch mal zu diesem Direktvertrieb. Ich kann mir auch im Direktvertrieb, also ich bin jetzt StaubsaugerverkÀufer, ja, ich verkaufe jeden Monat drei Staubsauger oder vier, verdiene ich auch, keine Ahnung, Tausender am GerÀt, ich weiß es nicht. Da kann ich mir doch jetzt auch selber noch Staubsaugervertreter einstellen. Warum ist es trotzdem kein Vergleich mit Verbrauchsprodukten?

Dieter Andres Rauer: Also ich habe mit mehreren Leuten gesprochen, wo du gerade StaubsaugerverkÀufer sagst. Es ist extrem schwierig, wenn du selber StaubsaugerverkÀufer bist, neue Vertreter zu finden. Die meisten finden da gar nichts von, weil die meisten wollen das gar nicht, die wollen ja gar nicht verkaufen. Also wirst du die meisten allein unterwegs sehen. Es sind die wenigsten, die sich da ein paar Leute aufbauen. Ich habe das damals mit Solaranlagen auch versucht. Ein paar Leute bestellen so, dann kriegen die nachher ihre eigenen Gebiete. Ich sag jetzt mal, wenn du die breite Masse kriegst, ist das sicherlich immer besser. Die breite Masse, also einen großen Teil vom Kuchen zu nehmen, als wenn du nur so vereinzelt bist. Weil die Leute wollen doch gar nicht verkaufen, so in dem klassischen Sinne, wie man das kennt. Staubsauger, Versicherung, etc., das ist das, was die meisten auch mit Network in Verbindung bringen: Da muss ich ja was verkaufen. Ich zeige den Leuten, wie sie praktisch nur im Network ihr derzeitiges Kaufverhalten, was sie sowieso haben, das ist ja das Gute, wenn du Produkte des tÀglichen Bedarfs hast, die du sowieso kaufen würdest, ich zeige denen doch nur, wie sie die in besserer, wahrscheinlich viel besserer QualitÀt direkt ab Hersteller kaufen kânnen. Die kaufen sich mehr im Supermarkt ein, die kaufen jetzt beim Hersteller direkt ein. Die geben ja gar nicht mehr Geld aus als vorher. Die Àndern nur ihr Kaufverhalten und dadurch bauen wir eine Einkaufsgemeinschaft auf. Und je grâßer du natürlich deine eigene Einkaufsgemeinschaft hast, da gibt's ja auch noch einen Kuchen, der verteilt wird, dann wird dein Kuchen an dem Komplettkonzept sein. Und ich verdiene vor allen Dingen Geld, auch wenn ich gerne nichts mache. Weil ich sag jetzt mal, die Produkte, wir kânnen ja international arbeiten. Es gibt Zeitverschiebung. Wenn ich zum Beispiel schlafe und in Amerika bestellt einer ein Produkt, verdiene ich gerade mal nachts auf meinem Konto Geld. Mag sein, dass Staubsaugerverkauf, um bei dem Beispiel zu bleiben, der wird wahrscheinlich nicht nachts verkauft, der wird tagsüber verkauft. Wenn ich nachts schlafe, verdiene ich da kein Staubsaugergeld. Network bedingt, du permanent rund um die Uhr immer so ein kleines bisschen. Das ist ja auch in Ordnung. Weil ein kleines bisschen macht ja nachher ganz viel, wenn du das ganz oft hast. Und ja, das ist so für mich der krasseste Unterschied. Die Leute wollen ja nicht verkaufen, so in dem klassischen Sinne, wie man das kennt.

REKRUTIER: Okay, danke mal für diese ErklÀrung. Jetzt wird mich mal ein Detail interessieren. Also ich kann mich an einige Seminare erinnern. An eins kannst du dich vielleicht auch erinnern in Hannover, da haben wir uns kennengelernt oder nÀher getroffen. Dann war eine Kollegin von dir in München mit Partnern, ja? Und die saßen dann auch in der ersten Reihe und das erste, was ihr halt macht, so wie du heute gestartet bist, ich hatte in der ersten Reihe irgendwie zehn, zwâlf Leute sitzen, die sich jeder eingesprüht haben. Die meisten gehen ja jetzt sozusagen über das Produkt ran, dass sie auf andere Leute zugehen und sagen: "Pass mal auf, ich habe hier was, mal ein bisschen sprühen, danach fühlst du dich besser, vielleicht sind dir sogar Kopfschmerzen weg oder was auch immer." Machst du das auch so nach wie vor immer noch? Oder sitzt du jetzt irgendwo beim Golfen oder in irgendeiner Hotel-Lounge und sagst dann zu den Leuten: "Ja, weißt du, ich will dir mal erklÀren, wie man ein überregionales Konsumentennetzwerk aufbaut." Und gehst übers GeschÀft ran nach dem Motto: Network-Marketing ist das GeschÀftsmodell des 21. Jahrhunderts. Was ist jetzt leichter bzw. was bevorzugst du?

Dieter Andres Rauer: Das ist individuell. Also ich nutze beide Varianten. Nutze das Produkt, wenn einer jetzt ein aktuelles Wehwehchen hat, oder jetzt z.B. Heuschnupfen, sage ich: "Ach, das hatte ich früher. Hier, ich habe da was kennengelernt. Ich weiß nicht, ob es bei dir genauso wirkt wie bei mir, aber probier's doch einfach mal aus." Es ist für mich so eine Art nonverbaler Communicator, nennen wir das immer. Das Produkt macht deinen Job. Oder hat einer irgendwie keine Ahnung, Schmerzen irgendwo, dann nimmst du das Spray. Hast natürlich jetzt einen GeschÀftsmann, da gehe ich da anders rein. Ich sage: "Ich habe hier ein wahnsinniges Produkt. Ich will jetzt gar nicht so viel über das Produkt sprechen, das wird sowieso in wenigen Jahren in jedem Haushalt stehen. Wir suchen jetzt Leute der ersten Stunde, die hier führende Positionen übernehmen." Ich selber mache das jetzt seit knapp zehn Jahren, wo wir immer noch am Anfang sind, weil es ist noch gar nicht bekannt. Der Hype ist noch gar nicht da. Dann gehe ich über das GeschÀftsmodell, dass ich dem erstmal erklÀre, was wir hier machen, weil er wird's wahrscheinlich ja gar nicht kennen. Also es gibt jetzt kein Patentrezept. Wie ist das jetzt, wenn du jetzt einen Kunden hast, vielleicht da nochmal drauf zurückzukommen, den Kunden brauchst du doch nur, wenn er jetzt wirklich reiner Kunde am Anfang ist. Das heißt ja nicht, dass er immer Kunde bleibt. Der ist ja von den Produkten begeistert, das siehst du ja an den Nachbestellungen. Dann frage ich ihn: "Sag mal, wenn es eine Mâglichkeit gibt, wie du das Produkt noch günstiger bekommst, vielleicht sogar kostenfrei, indem du einfach nur das machst, was du die ganze Zeit schon machst: Du bist begeistert, erzÀhlst es einfach weiter. Oder bist du so egoistisch und erzÀhlst es nicht weiter?" Also es gibt mehrere Wege.

REKRUTIER: Also ich hΓΆre raus, du hast beides im Kopf und spielst es situativ, wie du denkst, dass es passen kΓΆnnte. Bist aber auch in der Lage, hin und her zu switchen. Das finde ich geil. Das ist auch so ein bisschen das, was ich jetzt unseren Leuten sage, unseren Masterclass-Leuten: Das eine tun, ohne das andere zu lassen. Manche sind da so verkrampft und denken, es gibt nur das eine. Und du bestΓ€tigst jetzt, dass es beides gibt. Es ist ja auch nicht schwer, das situativ zu spielen, entweder rote Karte oder grΓΌne.

Dieter Andres Rauer: Genau.

REKRUTIER: Das ist ja gut. Sag mal, Gelegenheiten schaffen, wenn du morgens im Hotel bist oder was und du bist am FrΓΌhstΓΌcken und sprΓΌhst dein Wasser oder sprΓΌhst du ein, um bei unserem Produkt zu bleiben, dann kriegt das auch Leute mit. Oder du sprΓΌhst mal aus Versehen ein StΓΌck nach hinten, das sehen doch die Leute oder die riechen es und dann fragen die: "Was ist denn das?" Dann sagst du: "Ja, das ist mein Spray, Yoga to go." Oder sonstige Geschichten. Das kannst du ja auch mit anderen Produkten von anderen Companies machen, wenn du dir morgens irgendeinen Shake anrΓΌhrst oder sonstiges. Du musst einfach Gelegenheiten schaffen.

REKRUTIER: Geil. Finde ich gut. Das ist, also ich sag mal, das ist aus meiner Sicht bei euch natürlich besonders leicht. Ich erinnere mich an den einen oder anderen, der die Flasche gezückt und einfach mal gesprüht hat. Die Frage liegt ja irgendwie auf der Hand. Aber nochmal zu dem anderen Thema, das im Network ja ein riesiges Thema ist. Ich weiß jetzt nicht, wie viel du verdienst, aber es ist wahrscheinlich schon sehr, sehr stattlich. Du hast gesagt, du hast in drei Jahren irgendwie EinkommensmillionÀr. Jetzt bist du zehn Jahre dabei. Wenn man das jetzt ein bisschen hochrechnet ... kriegt jemand wie du noch Ablehnung? Kriegst du noch Ablehnung? Normalerweise müsste ja jetzt jeder hinterher rennen und sagen, wenn der Dieter das erzÀhlt, so erfolgreich wie der ist, das müsste ja jeder machen wollen eigentlich, wenn er sieht, wie es dir geht und wie du lebst. Hast du das noch und wie gehst du damit um?

Dieter Andres Rauer: Also natürlich habe ich auch Ablehnung, nach wie vor. Gut, im warmen Markt nicht. Die kennen mich ja alle, die wissen, was ich mache. Wobei der warme Markt ja auch immer erweitert wird. Aber im kalten Markt, wo man mich nicht kennt, habe ich das gleiche wie alle anderen auch. Das ist eine Quote. Und ich habe mal gelernt, in meinem ersten Network damals: Jedes Nein bringt dich dem nÀchsten Ja ein Stück nÀher. Sammel jede Menge Neins, weil das kann gar nicht sein, dass du nur Neins hast. Da kommt auch ein Ja zwischendrin. Und das ist doch, wenn du das doch weißt, dann ist ein Nein eigentlich überhaupt nicht schlimm. Das bringt dich doch deinem Ziel ein Stück nÀher. Außerdem ist es ja nicht auf Dauer ein Nein. Viele sagen, sie brauchen noch eine Information oder es ist der falsche Zeitpunkt. Aber eins ist doch klar: Ich habe das selber gemerkt, immer freundlich bleiben. Auch wenn die Nein sagen, sagst du: "Alles in Ordnung, passt schon." Freundlich da rausgehen. "Darf ich dir denn trotzdem noch, wenn sich da was Àndert, wenn du jetzt ein Tier hast, die Information für dein Tier zukommen lassen?" Weil die sagen nicht zweimal Nein. Die sagen einmal Nein, aber wenn du dann noch freundlich fragst, dann sagen die: "Ja, klar, kannst du." Jetzt nicht jede Woche irgendwas hinschicken, dann landet das im Spam. Ein bisschen Stalker ist auch nicht gut. Aber aus diesen Neins, würde ich jetzt mal tippen, ein gutes Drittel sind nach einer gewissen Zeit offen, weil sich die Situation oder was verÀndert hat. Das heißt, diese Neins sind ganz, ganz, ganz wichtig. Die würde ich mir alle aufschreiben mit Datum, kurze GesprÀchsnotiz und immer wieder mal erinnern. Und wie aus den Neins machst du dem einen oder anderen, ich sag jetzt mal, ein gutes Drittel werden nachher Ja. Das ist so meine Erfahrung, die ich gemacht habe und meine Frau auch.

REKRUTIER: Ich glaube dir aufs Wort. Man kann es ja sogar noch anders sehen. Selbst wenn daraus hinten raus nichts werden wΓΌrde, sag mal, du hast zehn Ansprachen und auf eine kriegst du ein Ja. Ich habe schnell ausgedachtes Beispiel: Von zehn bei einer kriegst du ein Ja, an dem du 100 Euro verdienst. Sagen wir mal so an diesem Ja. Dann wΓΌrde das ja bedeuten, du hast an den neun Neins, du hast nicht nur an dem Ja 100 Euro verdient, sondern du hast an den neun Neins pro Nein jeweils 10 Euro verdient. Mal ganz schnell ΓΌber den Daumen gerechnet. Das ist ja eigentlich psychologisch eine tolle UnterstΓΌtzung, um sich auch ein bisschen leichter zu machen.

Dieter Andres Rauer:Ja, wo du das gerade sagst. Also erstmal auch, wenn einer Nein sagt, mal nach einer Empfehlung fragen. Das ist auch ein ganz wichtiger Punkt. Wir haben ganz frΓΌher, wo ich Network kennengelernt habe, da hatten wir eine Nein-Liste. Auf einem StΓΌck Papier geschrieben, also Γ€hnlich wie hier jetzt als Datei, hatten wir einfach eine Nein-Liste.

REKRUTIER: Arbeitest du mit der noch heute?

Dieter Andres Rauer: Ja, natürlich. Früher haben wir das gemacht, muss mal gucken, wo das passt. Da war noch zu D-Mark-Zeiten. Da haben wir dann, wenn einer Nein sagt, den Zettel rausgeholt und haben das mit Kugelschreiber weggestrichen. Da habe ich den gefragt: "Weißt du noch jemanden, der auch Nein sagt? Da habe ich noch mal 50 Mark von verdient." Dann war meistens die Frage: "Wieso hast du denn 50 Mark an einem Nein verdient?" Ja, weil ich suche Nein-Sager. Aber dich interessiert das ja nicht. "Weißt du noch jemanden?" Da machst du die neugierig. Du machst die ganz irre im Kopf. Du musst ein bisschen Verwirrung erzeugen. Das funktioniert auch immer recht gut. Das sind so Kleinigkeiten, die machen Spaß. Geh mal nach draußen mit einer Nein-Liste, sammel Neins. Das macht richtig Laune, weil du wirst feststellen, das ist gar nicht so einfach, weil viele sagen Ja.

REKRUTIER: Das ist eine schΓΆne Strategie, um sich selber so ein bisschen positiv zu setzen und vielleicht sich auch selber zu motivieren. Um ehrlich zu sein, habe ich das auch so gelernt und gebe es auch so weiter. Ich finde das super, Dieter. Wenn du jetzt mal so ein bisschen in die Zukunft schaust, Branche, System, vielleicht auch deine eigene Organisation, was wird passieren mit Network-Marketing bzw. was wird bei euch passieren? Eigentlich kΓΆnntest du in Rente gehen, ne? Also, ich sag immer so: In Rente geht man nicht, wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat, sondern wenn man sich leisten kann. Du brΓ€uchtest jetzt, glaube ich, nicht mehr dich so krumm zu machen. Aber was sind so deine Ideen oder Tendenzen?

Dieter Andres Rauer: Also erstmal, was die Branche angeht: Ich bin da eigentlich fest von überzeugt, dass die ganze Branche Network-Marketing in den nÀchsten vier, fünf, sechs Jahren einen riesen Aufschwung erleben wird. So dass wir von zwei, drei Prozent in Deutschland vielleicht auf vier, fünf, sechs Prozent gehen. Also das fÀngt gerade erst an, weil immer mehr Leute offen sind und vor allen Dingen zukunftsÀngste haben und so weiter. Also für die Branche ist das eigentlich das Beste, was es gibt, diese herausfordernden Zeiten, weil die bergen auch die grâßten Chancen, meiner Meinung nach. Was L'viyght angeht, ich sag das auch: Da ist eigentlich noch gar nichts passiert. Die haben noch kein Marketing, nichts gemacht. Das fÀngt da jetzt gerade erst an. Das ist sowieso so ein PhÀnomen, wie eine Company zehn Jahre auf dem Markt sein kann, ohne großartig Werbung zu machen. Das Produkt ist einfach zu gut. Jetzt fangen die an. Das heißt, der eigentliche Hype, der kommt doch erst noch. Der ist noch gar nicht da. Ja, ich sag jetzt mal, ich kânnte eigentlich die Füße hochlegen, aber das will ich ja gar nicht, weil das macht ja so viel Spaß. Das wÀre ja viel zu langweilig. Wir fahren da gerne irgendwohin, den GeschÀftspartner besuchen, machen mit denen kleine Trainings und das hÀlt dann ja auch frisch und jung im Kopf, wenn du ja so Herausforderungen hast oder merkst, wie andere Leute wachsen durch deine Hilfe mit. Das ist die schânste Art der Bezahlung, die es gibt. Klar, am Anfang versuchst du natürlich erstmal, selbst zu verdienen, um erstmal selber über die Runden zu kommen. Aber spÀter hast du ganz andere PrÀmissen. Dann geht's darum, ja, da freust du dich, wie andere erfolgreich durch dich geworden sind. Das macht doch Spaß. Oder wir sind gerade überlegen, was wir da genau machen, irgendeinen sozialen Zweck, wo man mit drin aufgehen kann. Also ich weiß nicht, na ja, auch kein Eintrittsalter im Network, das gibt's, glaube ich, nicht. Das macht einfach Spaß und weiß ich nicht. Ich wollte das eigentlich bis zum letzten Atemzug so machen, wenn es mir weiterhin so viel Spaß macht.

REKRUTIER: Ja, also ich glaube, du bist jemand, der hat extrem Spaß. Man merkt es auch, wie du redest, einfach frei von der Leber weg. Ich wünsche dir und euch viel Spaß bei den nÀchsten Steps, beim Erreichen deiner nÀchsten Ziele und natürlich auch, dass deine Partner ihre nÀchsten Ziele erreichen. Für alle diejenigen, denen das heute gefallen hat, die das inspiriert hat mit dem Dieter, lasst uns gerne ein Like da, schreibt uns gerne was in die Kommentare, Kanalabo vom Rekrutieren nicht vergessen. Und dir, lieber Dieter, sage ich danke für die Ausführungen. Schân, dass man mal jemanden so kennengelernt hat. Das ist ja mal meine Intention, die super Erfolgreichen einfach immer mal vor die Kamera zu ziehen und einfach auch zu zeigen, dass mehr oder weniger ihr alle auch bloß aus Fleisch und Blut seid und dass es tatsÀchlich, ich sag nicht jeder, aber fast jeder schaffen kann. Danke für deine Zeit.

Dieter Andres Rauer:Ja, erstmal vielen Dank fΓΌr die Einladung, dass es ΓΌberhaupt dazu gekommen ist. Auch vielen Dank an die Leute, die sich das jetzt hier anhΓΆren werden. Ich hoffe, dass ich die eine oder andere Inspiration dem ein oder anderen gegeben habe und dass er sich einfach das rauspickt, was fΓΌr ihn passt und dass es ihn dann weiterbringt. Ich wΓΌnsche allen den maximalen Erfolg auf gesundheitlicher, zeitlicher und finanzieller Ebene und dass sie genauso begeistert sind vom Network-Marketing wie die Leute, die schon ein bisschen dabei sind und wissen, was wir hier machen.

REKRUTIER: Super, danke dir! Vielen Dank!

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